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Mutmaßlicher Kinderschänder stellt sich

Fahndungserfolg Mutmaßlicher Kinderschänder stellt sich

Der per öffentlicher Fahndung gesuchte, mutmaßliche Kinderschänder hat sich am Donnerstag den Behörden gestellt. Das teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Gießen mit.

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Der von der Polizei gesuchte Kinderschänder.

Quelle: ddp

Dem Tatverdächtigen wird mehrfacher sexueller Kindesmissbrauch sowie die Herstellung und Verbreitung kinderpornografischer Filme im Internet vorgeworfen. Dem BKA liegen 42 Videos vor, die den Täter überwiegend bei schwersten sexuellen Missbrauchshandlungen an zwei bis neun Jungen im Alter von etwa fünf bis sieben Jahren in verschiedenen Zimmern zeigen, wobei der Täter teilweise auch Gewalt eingesetzt hat.

Die Videofilme seien mit hoher Wahrscheinlichkeit vor allem im Jahr 2006 vom Täter aufgenommen und anschließend im Internet verbreitet worden. Demnach wären die Opfer des Kindesmissbrauchs heute circa acht bis zehn Jahre alt. Einer der Jungen wird im Video Marcel genannt, ein weiterer Pascal. Unter den Opfern könnten sich auch Brüder befinden.

Das BKA schließt den fortgesetzten und noch andauernden Missbrauch auch weiterer Kinder durch den gleichen Täter nicht aus. Nachdem alle bisherigen Fahndungen nicht zur Identifizierung eines Tatverdächtigen geführt hätten, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen der Beschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die Fahndung wurde in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen xy...ungelöst“ veröffentlicht.

afp/ddp

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