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Attacke auf Jet-Ski

Japan nimmt Tierschützer nach Angriff auf Walfang-Flotte fest

Der Kleinkrieg zwischen japanischen Walfängern und Tierschützern geht in eine neue Runde. Japanische Grenzschützer nahmen einen neuseeländischen Aktivisten fest, der vor vier Wochen auf einem Jet-Ski ein Walfangschiff attackiert hatte. Dem Mann drohen bis zu drei Jahre Haft.

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 Die japanische Küstenwache hat am Freitag einen neuseeländischen Walfanggegner festgenommen, der im vergangenen Monat unbefugt ein japanisches Walfangschiff geentert hat.

Die japanische Küstenwache hat am Freitag einen neuseeländischen Walfanggegner festgenommen, der im vergangenen Monat unbefugt ein japanisches Walfangschiff geentert hat.

© afp

In Japan ist ein Tierschützer festgenommen worden, der vor knapp vier Wochen die japanische Walfangflotte auf spektakuläre Weise mit einem Jetski angegriffen hatte. Dem Neuseeländer Pete Bethunse werde vorgeworfen, sich illegal an Bord eines der Schiffe begeben zu haben, teilte der japanische Grenzschutz in Tokio am Freitag mit. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.

Bethunse wollte am 15. Februar den Walfängern in der Antarktis nach Angaben der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd eine Rechnung über drei Millionen Dollar (2,2 Millionen Euro) für die Zerstörung seines Trimaran „Ady Gil“ gut einen Monat zuvor überreichen. Dazu soll er sich in der Dunkelheit der Nacht der Flotte genähert haben und bei voller Geschwindigkeit von seinem Jetski an Bord eines die Flotte begleitenden Sicherheitsschiffes gesprungen sein.

Der Trimaran „Ady Gil“ war im Januar mit dem Walfänger „Shonan Maru No. 2“ zusammengestoßen, Bethunses Schiff zerbrach dabei in zwei Teile, die sechs Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Sea Shepherd hat angekündigt, wegen des Vorfalls Klage wegen Mordversuchs einzureichen. Die Ende der 70er Jahre gegründete Anti-Walfang-Bewegung hat prominente Unterstützer aus Hollywood, unter anderem Sean Penn, Pierce Brosnan und Martin Sheen.

afp


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