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ICE bleibt bei Lehrte liegen und wird evakuiert

Technischer Defekt ICE bleibt bei Lehrte liegen und wird evakuiert

Am späten Sonntagabend ist in Lehrte-Immensen ein ICE aufgrund eines technischen Defekts liegengeblieben. Im Inneren des Zuges fiel sogar das Licht aus, was nach Angeben eines Betroffenen für Unruhe sorgte. Die Fahrgäste mussten evakuiert werden und auf Anschlusszüge warten. 

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Quelle: privat/M

Lehrte. Die Störung eines Stromabnehmers hatte den Zug um kurz vor 22 Uhr lahmgelegt, wie in Bahnsprecher berichtet. Wie Bilder aus dem Inneren des Zuges zeigen, fiel im Inneren das Licht aus. Wie ein Betroffener berichtet, reagierten die Fahrgäste "etwas panisch". Unter Notbeleuchtung mussten die Insassen den Zug verlassen. Da sich der Zug bereits am Bahnsteig befand, verlief die Evakuierung ohne Zwischenfälle. Die Bundespolizei wurde von der Bahn nicht alarmiert, wie ein Sprecher der Behörde auf Nachfrage am Montag mitteilt. Allerdings befanden sich offenbar einige Beamte in dem Zug, die den Passagieren gemeinsam mit den Zugbegleitern dabei halfen, den ICE zu verlassen.

Nach Angaben eines Insassen konnte ein Großteil der Fahrgäste direkt in einen IC einsteigen, der "zufällig vorbeikam".  "Ein weiterer Teil der Fahrgäste, bestimmt 100 Personen, darunter ich, passten in den Intercity nicht mehr rein und mussten am Bahnsteig im Nieselregen noch mal etwa eine Stunde auf einen weiteren Zug warten", berichtet der junge Mann.

Wie ein Bahnsprecher berichtet, dauerte die Reperatur des Defekts bis Mitternacht. Erst dann konnte der ICE seine Fahrt wieder aufnehmen.

mic 

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