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Hamburger Schule verbietet kurze Röcke

Neue Kleiderregeln Hamburger Schule verbietet kurze Röcke

Zu sexy für den Unterricht: Eine Hamburger Schule hat den eigenwilligen Modetrends ihrer Schüler den Kampf angesagt. So sind bauchfreie Shirts, zu kurze Röcke oder „pofreie“ Shorts ab jetzt Tabu.

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Kurze Röcke und Hotpants dürfen Schülerinnen des Hamburger Gymnasiums Eppendorf vorerst nicht mehr tragen.

Quelle: dpa

Hamburg. Keine kurzen Röcke, keine bauchfreien Shirts, keine Mützen: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg sollen künftig klare Kleidervorgaben einhalten.

So sollen sie auch bei sommerlichen Temperaturen auf „übertiefe Dekolletés, bauchfreie Shirts, pofreie Shorts und zu kurze Röcke“ verzichten. Lehrer, Eltern und Mitglieder der Schülerschaft hätten mit großer Zustimmung beschlossen, die Schulordnung um den Punkt „Kleidung“ zu erweitern, teilte Schulleiterin Maike Languth am Montag mit.

Schule plädiert für angemessene Kleidung

Auch Mützen und Kappen müssen die Schüler während des Unterrichts und beim Mittagessen ablegen. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ darüber berichtet.

Es habe gehäufte Fälle „von eindeutig eher für den Strand geeigneten Outfits“ gegeben, teilte Languth mit. Die Ergänzung sei nicht als Kleiderordnung zu verstehen, sondern solle vielmehr alle Mitglieder der Schulgemeinschaft darauf hinweisen, „dass eine Schule ein Ort des Lernens und des Arbeitens ist“ und angemessene Kleidung erfordere.

Auch andere Schulen gehen gegen die sexy Outfits vor. Das Berufskolleg in Neuss verbannte Hotpants und Co. ebenfalls von den Unterrichtsräumen.

Von RND/dpa

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