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Angeklagte äußert sich zu Todesopfer

Misshandlungen von Höxter Angeklagte äußert sich zu Todesopfer

Nach den ersten Details zu den Misshandlungen im Horror-Haus von Höxter wird sich die Angeklagte weiter zu den Vorwürfen äußern. Das Gericht erhofft sich weiter Erkenntnisse zum ersten Opfer, einer getöteten Frau aus Niedersachsen.

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Eine Frau ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft wochenlang in einem abgelegenen Haus im ostwestfälischen Höxter gefangen gehalten worden und schließlich an schweren Misshandlungen gestorben.

Quelle: Marcel Kusch

Paderborn. Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen von Frauen in Höxter will die Angeklagte am Dienstag weitere Einzelheiten preisgeben. Das Landgericht Paderborn erhofft sich vor allem Erkenntnisse zu der Frau, die im August 2014 als erstes Opfer gestorben war. Die Leiche dieser Frau aus Uslar soll Angelika W. gemeinsam mit ihrem ebenfalls angeklagten Ex-Mann (46) in einer Kühltruhe gelagert, später zerstückelt und dann in einem Ofen verbrannt haben.

Über Jahre soll das mittlerweile getrennte Paar mehrere Frauen in sein Wohnhaus nach Ostwestfalen gelockt und dort brutal gequält haben. Zwei Frauen starben durch die Misshandlungen. Seit Oktober muss sich das Ex-Paar wegen zweifachen Mordes durch Unterlassen vor Gericht verantworten. Die 47-Jährige Angeklagte hatte bereits an den zurückliegenden beiden Prozesstagen umfangreich ausgesagt.

Dabei stand anfangs ihre eigene Leidensgeschichte im Vordergrund der Befragung. Sie gab an, selbst immer wieder von ihrem Ex-Mann geschlagen, getreten, verbrüht und brutal drangsaliert worden zu sein. Vor einer Woche hatte sie dann eine Liste der Grausamkeiten präsentiert. Dabei ging es um das Strafsystem, mit dem die Opfer mit mehr als 70 Strafmaßnahmen gefügig gemacht wurden. Der angeklagte Mann schweigt bislang.

lni

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Mordprozess
Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten vor, über Jahre hinweg Frauen nach Ostwestfalen gelockt und misshandelt zu haben.

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen in Höxter hat das Landgericht Paderborn am achten Verhandlungstag die Befragung von Angelika W. fortgesetzt. Die 47 Jahre alte Angeklagte schilderte am Dienstag, wie das Paar eine Frau aus Magdeburg über Monate quälte.

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