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Fernsehen

"hessenschau" kommt aus neuem Studio

Neuer Auftritt für das Nachrichtenflaggschiff des Hessischen Rundfunks (hr): Die "hessenschau" wird ab Montag (20. Juli) aus einem neuen, virtuellen Studio gesendet - einer Green Box (grüne Box).
Das neue Studio bietet mehr Möglichkeiten.

Das neue Studio bietet mehr Möglichkeiten.

© Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Die optische Qualität werde besser und die Produktion günstiger, sagte hr-Fernsehdirektor Manfred Krupp am Donnerstag im Sendezentrum in Frankfurt. "Die hessenschau war optisch auch ein wenig in die Jahre gekommen." Journalistische Abstriche werde es nicht geben.

Völlig neu kommt einen Tag (21. Juli) später auch das hr-Internetangebot für Nachrichten aus Hessen daher: Aus hr-online.de wird hessenschau.de. Große Bilder und übersichtlichere Seiten sollen das Angebot insbesondere für mobile Geräte bedienerfreundlicher machen. "Der letzte große Relaunch war 2003, und zwölf Jahre sind im Internet eine sehr, sehr, sehr lange Zeit", sagte der Leiter Multimedia, Tilo Barz.

Rund 200 000 Visits verzeichneten die Internetseiten am Tag. Diese Zahl sei zuletzt nicht mehr gewachsen, weil das Angebot technologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand gewesen sei. Der Marktanteil der "hessenschau" - der stärksten Marke des Senders - sei von knapp 13 Prozent (1996) auf aktuell 21,4 Prozent gestiegen, obwohl es deutlich mehr Programme gebe, sagte Krupp.

Mit der Umstellung bei der "hessenschau" würden jährlich rund eine Million Euro Personalkosten gespart, sagte Krupp. Anstelle von drei Kameramännern werde in dem neuen - nur rund 75 Quadratmeter großen - Studio einer drei Kameras regeln. Das Studio im Main Tower soll bis Jahresende schließen.

Vorspann, Grafiken und Erkennungsmelodie der "hessenschau" werden ebenfalls erneuert. Das Moderatoren-Quartett bleibt: Holger Weinert, Constanze Angermann, Andreas Hieke und Kristin Gesang. Abstriche müssten die Moderatoren in der Green Box allerdings bei der Farbe ihrer Kleidung machen. "Gelb geht überhaupt nicht", sagte Gesang. Probleme gebe es auch mit Türkis und Lachsfarben.

dpa


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