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Gesundheit

Wenige Stammzellspender in Hessen

Stammzellen können Leben retten. Blutkrebs-Patienten sind auf einen passenden Spender angewiesen. Für die Registrierung reicht ein Abstrich im Mund mit einem Wattestäbchen.
Eine Angestellte der DKMS Life Science Lab GmbH in Dresden (Sachsen).

Eine Angestellte der DKMS Life Science Lab GmbH in Dresden (Sachsen).

© Oliver Killig/Archiv

Frankfurt/Tübingen. In Hessen sind deutlich weniger Menschen als Stammzellspender registriert als in vergleichbaren Bundesländern. Nach Angaben der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen gab es Mitte Januar in Hessen 350 492 potenzielle Spender. In Niedersachsen, einem Bundesland mit ähnlich großer Einwohnerzahl, waren es zum gleichen Zeitpunkt 533 440 Spender.

3888 der in Hessen Registrierten haben bisher tatsächlich Stammzellen gespendet - in Niedersachsen waren es 6908. Der aktivste Landkreis im Bundesland ist den Tabellen zufolge der Main-Kinzig-Kreis, aus dem knapp ein Zehntel der hessischen Spender stammt (32 349).

Für die Registrierung reicht ein Abstrich im Mund mit einem Wattestäbchen. Nur für den Fall, dass eine Spende benötigt wird, werden Stammzellen entnommen: meist aus dem Blut, seltener unter Vollnarkose aus dem Knochenmark des Beckens. Im Körper des Patienten sollen sie neue, gesunde Blutzellen bilden.

Stammzellen aus dem Knochenmark werden zur Behandlung von Blutkrebs eingesetzt. Patienten brauchen einen Spender mit passenden Gewebemerkmalen - verschiedene Knochenmarkspenderdateien bringen beide zusammen. Die größte ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen. In Hessen ist auch noch die Deutsche Stammzellspenderdatei Rhein-Main (DSSD) in Frankfurt aktiv.

Das Zentrale Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland (ZKRD) in Ulm bewahrt die Daten der Spender in anonymisierter Form auf, daher gibt es dort keine nach Bundesländern aufgeschlüsselten Zahlen. Bundesweit sind knapp 6,5 Millionen Blutstammzellspender registriert.

In Frankfurt entsteht derzeit ein Neubau für das "Pädiatrische Zentrum für Stammzelltransplantation und Zelltherapie" am Universitätsklinikum. Das Institut will dazu beitragen, die Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher zu verbessern. Das 18 Millionen Euro teuere Zentrum für rund 60 Wissenschaftler soll in der zweiten Jahreshälfte eröffnet werden.

dpa


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