Fahrradfahren will gelernt sein. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main. Radfahrausbilder der hessischen Polizei hätten festgestellt, dass ein Teil der Dritt- und Viertklässler Schwierigkeiten habe, auf dem Rad die Balance zu halten - Tendenz steigend. Nun würden die Eltern aufgefordert, die motorischen Fähigkeiten der Kleinen zu stärken. In dem Schreiben informieren die Minister über die Ursachen der wachsenden Unsicherheiten der Schüler im Straßenverkehr.
Rhein plädierte dafür, dass die Kinder ihre allgemeinen motorischen Fähigkeiten beispielsweise durch Klettern oder Balancieren frühzeitig schulen sollten. Das helfe später, auf dem Rad das Gleichgewicht zu halten, auf- und abzusteigen, zu bremsen, zu lenken oder abzubiegen. Seine Kollegin Henzler bittet Eltern, mehr Sport mit ihrem Nachwuchs zu treiben und Bewegungsangebote der Schulen zu nutzen. Die Elternbriefe "Verkehrserziehung und Mobilität" werden von den Schulen an alle Erstklässler ausgeteilt.
dpa
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