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Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park: Anklage erhoben

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Unfall eines Mädchens auf einem Karussell im Holiday Park hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Parkmitarbeiter erhoben.
Der Eingangsbereich des Holiday Park in Haßloch.

Der Eingangsbereich des Holiday Park in Haßloch.

© Markus Proßwitz/Archiv

Frankenthal/Haßloch. Ihnen werde fahrlässige Tötung vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Hubert Ströber am Dienstag in Frankenthal. Die Elfjährige war am 15. August 2014 in dem Freizeitpark in Haßloch vom Fahrgeschäft "Spinning Barrels" mitgeschleift und so schwer verletzt worden, dass sie starb.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt mit ihrer Mutter durch eine nicht verschlossene Tür auf das Karussell gelangte, das aus Gondeln in Form von Fässern besteht. Als sie ein freies Fass erreichte, habe der 22 Jahre alte Mitarbeiter hinter den Bedienknöpfen die Fahrt gestartet. Das Mädchen sei davon überrascht worden, gestolpert und gestürzt. Mehrfach sei es überrollt worden.

Mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" hätte das Unglück verhindert werden können, erklärte die Staatsanwaltschaft. Etwa, wenn der 22-Jährige vor einem Rundgang um das Fahrgeschäft die Tür geschlossen hätte. Oder wenn er, wie vorgeschrieben, die Durchsage "Achtung, die Fahrt beginnt" gemacht hätte.

Einem 30 Jahre alten Mitarbeiter des Parks wirft die Behörde vor, dem 22-Jährigen nicht gesagt zu haben, dass er vor dem Start ein Signal abgeben muss. Ein 40 Jahre alter "Operations Manager" habe diese Sicherheitsvorschriften ebenfalls nicht richtig kontrolliert.

Im Fall einer Verurteilung drohen den drei Männern bis zu fünf Jahre Gefängnis. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben sie bislang ausgesagt, nicht gegen ihre Pflichten verstoßen zu haben. Ein Sprecher des Holiday Parks sagte, einer von ihnen arbeite noch im Park, die zwei anderen nicht mehr. Das habe aber nichts mit dem Fall zu tun. Der Park sei ein Saisonbetrieb, Wechsel seien normal.

dpa


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