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Prozesse

Tödlicher Spaziergang: Mann nach Schüssen auf Polizisten vor Gericht

Ein Polizist als Zufallsopfer: Neun Monate nach den tödlichen Schüssen auf den Beamten im hessischen Bischofsheim muss ein 58-Jähriger wegen Mordes vor Gericht.
Für den Prozess sind zunächst sechs Termine vorgesehen.

Für den Prozess sind zunächst sechs Termine vorgesehen.

© C. Schmidt/Archiv

Bischofsheim/Darmstadt. Dem Mann wird vorgeworfen, den Polizisten im Juli 2014 mit zwei Schüssen getötet zu haben. Hintergrund der Tat soll die große Angst des Angeklagten vor den vier Hunden gewesen sein, die der Beamte und zwei Bekannte bei einem Spaziergang bei sich hatten. Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, dass der mutmaßliche Täter vermindert schuldfähig war. Der Prozess vor dem Landgericht Darmstadt beginnt am Dienstag (7. April/09.00 Uhr). Für den Prozess sind zunächst sechs Termine vorgesehen. Der letzte ist am 12. Mai.

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Zuerst war von einem gezielten Anschlag ausgegangen worden. Der Angeklagte soll den 50 Jahre alten Polizisten nicht gekannt haben. Der Mann war zudem nach den bisherigen Ermittlungen in zivil unterwegs und nicht im Dienst.

Der 58-Jährige soll der Gruppe mit den Hunden eine Weile gefolgt sein. Wenn die Spaziergänger stoppten, sei auch er stehen geblieben. Dies bemerkte der Polizeibeamte und sprach den Mann am Rande eines Feldweges darauf an. Daraufhin soll der Angeklagte ohne Warnung und sofort auf den wehrlosen und überraschten Beamten geschossen haben. Der Polizist wurde schwer verletzt, konnte noch einige Meter gehen - brach dann zusammen und starb noch am Tatort.

Der Angeklagte wurde 26 Stunden nach der Tat in seiner Wohnung in Bischofsheim gefasst. Er leistete keinen Widerstand und legte ein Geständnis ab. Die Polizei fand auch die Tatwaffe und eine größere Menge Munition. Die Staatsanwaltschaft hatte für Hinweise zur Ergreifung des Täters eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

dpa


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