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Prozesse

Streit ums Sorgerecht: 41-Jähriger gesteht Tötung schwangerer Frau

Ein 41-Jähriger hat vor dem Wiesbadener Landgericht gestanden, seine im siebten Monat schwangere Frau umgebracht zu haben. Zum Prozessauftakt am Mittwoch sagte der Angeklagte, er habe die Tat nicht gewollt.
Ein Mann steht vor dem Wiesbadener Landgericht.

Ein Mann steht vor dem Wiesbadener Landgericht.

© Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Es tut mir sehr leid, was passiert ist." Angaben zum Tathergang machte der Mann, der sich in dem Verfahren wegen Totschlags verantworten muss, nicht. Sein Anwalt formulierte das Geständnis vor Gericht, der 41-Jährige bestätigte dann auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters die Erklärung.

Der Mann soll nach einem Streit im Juni vergangenen Jahres seinem 38 Jahre alten Opfer erst mit einem Hammerstiel auf den Kopf geschlagen und es dann erwürgt haben. Die Leiche der Frau war nach Hinweisen des Mannes später in einer Deponie gefunden worden.

Das Ehepaar hatte sich nach einem über mehrere Jahre andauernden Konflikt Ende 2013 getrennt, lebte aber nach Aussage des Angeklagten noch in einer gemeinsamen Wohnung in Wiesbaden. "Wir haben uns nur noch die Türklinke in die Hand gegeben", schilderte der 41-Jährige die Situation. "Wir hatten praktisch nichts mehr miteinander zu tun." Schwanger sei die Frau von einem anderen Mann gewesen.

Eskaliert sei der Konflikt aber nicht deshalb, sondern erst, als es um das Sorgerecht der beiden gemeinsamen Kinder ging. Diese sollten der Frau zugesprochen werden. "Es hätte mich schwer getroffen, wenn meine Frau mit den Kindern weggezogen wäre", erklärte der Mann. Die Stimmung sei in dieser Phase sehr aggressiv gewesen. Das Verfahren soll am kommenden Montag (19. Januar) mit der Vernehmung von Zeugen fortgesetzt werden.

dpa


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