Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Notfälle

Sieben Verletzte bei Ruderunfall auf dem Rhein

30 Freizeitsportler sind bei einer großen Ruderveranstaltung am Sonntag in den eiskalten Rhein gestürzt. Sechs Boote mit je fünf Menschen seien zwischen Wiesbaden und Mainz gekentert.
Die Einsatzkräfte konnten alle Ruderer retten.

Die Einsatzkräfte konnten alle Ruderer retten.

© Wiesbaden112

Wiesbaden/Mainz. Dabei seien alle Insassen über Bord gegangen, berichtete die Feuerwehr. Alle Verunglückten konnten gerettet werden. Sieben Ruderer wurden mit Unterkühlungen als verletzt gemeldet, zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Starker Wellengang und die hohe Fließgeschwindigkeit aufgrund der Wetterlage hätten zum Kentern der Boote auf Höhe des Biebricher Schlosses geführt. "Für die Verunglückten und Retter bestand Lebensgefahr", sagte Philipp Posledni von der Feuerwehr in Wiesbaden.

Aufgrund des hohen Rheinpegels und der starken Strömung nach Starkregen und Schneeschmelze gestaltete sich die Rettung schwierig. Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei und Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren bis zum Abend mit einem Großaufgebot von mehr als 80 Personen auf der Wiesbadener und Mainzer Rheinseite im Einsatz. Auch zwei Hubschrauber wurden zur Unterstützung gerufen.

Die meisten wurden an das hessische Rhein-Ufer gebracht, andere auf die rheinland-pfälzische Seite. Einige ins Wasser gestürzte Ruderer schafften es laut Feuerwehr auch aus eigener Kraft an Land. Die Verunglückten wurden vor Ort von Notärzten untersucht und betreut.

Die Ruderer mehrerer Vereine aus der Region hatten sich laut Feuerwehr zu einer Sternfahrt getroffen. Die Veranstaltung genießt eine jahrzehntelange Tradition - immer am zweiten Januar-Sonntag. Gastgeber am Sonntag war der Mainzer Ruder-Verein von 1878. Er verköstigte die zum Vereinsheim geruderten Sportler am Mittag mit Eiern, Brezeln, Glühwein und Kinderpunsch, wie MRV-Nachwuchstrainer Marcus Höting der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auf dem Rückweg der sogenannten "Eierfahrt" seien einige der Ruderboote aus Wiesbaden und Mainz dann in Not geraten.

Dass sich die Bedingungen auf dem Wasser so schwierig darstellen, sei nicht absehbar gewesen, sagte MRV-Vorstandsmitglied Jan Winsloe. "Man kann ihnen keinen Vorwurf machen." Es habe auch kein Ruderverbot geherrscht. Dennoch hätten die Sportler die Situation unterschiedlich eingeschätzt. Der Rhein sei als Wasserstraße zwar nie zu unterschätzen. "Aber dass solche Wanderboote volllaufen - da muss schon einiges passieren", sagte Winsloe.

Zur Frage, wie sich Alkoholkonsum bei solchen Festen und anschließendes Rudern verträgt, sagte Winsloe: Es sei nicht übermäßig viel Glühwein getrunken worden. Laut den Statuten herrscht beim Rudern genauso wie beim Autofahren eine Grenze von 0,5 Promille Alkohol.

Zur Ursache sagte Frank Schwarz, Vorsitzender der Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich, zu "hr-online": "Leichtsinn halte ich für ausgeschlossen. Das sind alles erfahrene Leute, die zum Teil seit Jahrzehnten auf dem Rhein rudern." Die äußerst heftigen Böen und hohen Wellen, die die Boote zum Kippen brachten, seien völlig überraschend aufgekommen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Notfälle – Sieben Verletzte bei Ruderunfall auf dem Rhein – op-marburg.de