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Schlechte Noten für Parkplätze: Lob für Geschäfte und Gastronomie

Das Angebot an Geschäften, Gastronomie und Freizeitangeboten in der Frankfurter Innenstadt kommt bei den Passanten gut an. Schlecht schneiden dagegen die Parkmöglichkeiten ab, vermutlich wegen der hohen Gebühren, wie der Frankfurter IHK-Geschäftsführer Alexander Theiss bei der Vorstellung einer repräsentativen Umfrage von rund 2000 Menschen am Mittwoch sagte.
Schilder weisen in Frankfurt auf Parkplätze hin.

Schilder weisen in Frankfurt auf Parkplätze hin.

© Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Die gute Erreichbarkeit der City wissen die Frankfurter und die Besucher aus der Region am meisten zu schätzen. Die Atmosphäre, die Gestaltung, die Sauberkeit und die Sicherheit könnten aus ihrer Sicht dagegen besser sein.

Mit einer Gesamtnote von 2,5 für die Attraktivität der Innenstadt schneidet Frankfurt genauso ab wie die Städte Hamburg, Köln, Stuttgart, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Bremen zusammen. Damit könne Frankfurt mit Hamburg, Berlin und München mithalten, sagte Theiss. Gefragt hat das Institut für Handelsforschung im Auftrag von IHK, Dehoga, Wirtschaftsförderung und Tourismus GmbH.

Rund 54 Prozent der Befragten kamen aus Frankfurt, die anderen aus der Region. Das Durchschnittsalter der Kunden, Arbeitnehmer und Flaneure lag mit knapp 37 fast drei Jahre unter dem Mittel der anderen Städte. Knapp 54 Prozent der Passanten waren Frauen, 80 Prozent kauften alleine oder zu zweit ein. Mehr als 60 Prozent kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt, nur knapp jeder vierte nahm das Auto.

Knapp 60 Prozent waren zum Einkaufen gekommen, mehr als jeder Dritte wegen anderer Freizeitaktivitäten. Beim Einkauf standen Kleidung, Lebensmittel, Schuhe und Drogerieartikel ganz oben. Die Kunden vermissten laut Umfrage jedoch Supermärkte, Spielwaren, Baumarktartikel und Autozubehör.

Um gegen den steigenden Online-Handel bestehen zu können, müsse die Attraktivität von Hauptwache, B-Ebene, Konstablerwache und Ostzeil weiter verbessert werden, sagte Theiss. Die Außengastronomie solle ausgeweitet und Parken preiswerter werden. Wichtig sind nach Ansicht der Auftraggeber der Befragung auch vier langfristig planbare verkaufsoffene Sonntag im Jahr.

dpa


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