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Kriminalität

Rätselraten um Teufelsaustreibung geht weiter

Gut zwei Monate nach der tödlichen Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel tappen die Ermittler weiter im Dunkeln. Noch immer ist unklar, was an jenem 5. Dezember in dem Zimmer der Nobelherberge genau geschah, wie die Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Die Ermittler tappen weiter im Dunkeln.

Die Ermittler tappen weiter im Dunkeln.

© Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Zwar sitzen die fünf verdächtigen Koreaner weiterhin in Untersuchungshaft - sie haben sich aber noch immer nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Rätselhaft ist damit nach wie vor, welcher Religion die mutmaßlichen Exorzisten angehören. Zwar vermuten die Ermittler eine Sekte, sicher ist dies aber noch nicht. Auch was der Auslöser des mysteriösen Rituals war, ist unklar.

Eine 41-jährige Südkoreanerin war am 5. Dezember bei der mutmaßlichen Teufelsaustreibung getötet worden. Mehrere Verwandte, darunter ihr damals 15 Jahre alter Sohn, sollen die Frau über Stunden hinweg an ein Bett gefesselt und auf den Bauch und den Brustkorb geschlagen haben. Als Grund gaben sie an, die Frau sei vom Teufel besessen gewesen. Um die Schreie der 41-Jährigen zu unterdrücken, stopften sie ihr ein Handtuch und einen Kleiderbügel in den Mund. Die Frau erstickte. Insgesamt fünf Menschen wurden wegen Mordverdachts festgenommen.

dpa


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