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Radio FFH verliert Hörer: bleibt aber Marktführer

Radio FFH hat nach einer Umfrage im Hörfunkmarkt deutlich an Boden verloren. Der Privatsender hält den "Frontalangriff" von hr3 aber für gescheitert.
Mikrofone des Radiosenders «Hit Radio FFH» und des «Hessischen Rundfunks».

Mikrofone des Radiosenders «Hit Radio FFH» und des «Hessischen Rundfunks».

© Frank May/Archiv

Frankfurt/Main. Trotz Einbußen von zehn Prozent bleibt Hit Radio FFH auf dem hessischen Radiomarkt klarer Marktführer. Der Privatsender wird stündlich von 529 000 Hörern eingeschaltet. Dahinter folgt die Popwelle hr3 des Hessischen Rundfunks mit 334 000 Hörern (plus vier Prozent). Dies geht aus der am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Media-Analyse hervor.

Auf Platz drei liegt das Programm hr4, das mit 257 000 Hörern konstant bleibt. hr1 (174 000 Hörer) verliert etwa acht Prozent. Der private Popsender Radio BOB wird von 102 000 Menschen gehört - wie etwa bei der vorangegangenen Umfrage vom März dieses Jahres.

Die stärksten Verluste aller Sender verbucht die FFH-Jugendwelle planet radio, deren Hörerschaft um fast ein Viertel auf 75 000 schrumpft. Dagegen legt die hr-Konkurrenz YOU FM auf 94 000 Hörer (plus 2,2 Prozent) zu.

Klare Einbußen erleidet auch der zu FFH gehörende Oldie-Sender harmony.FM. Er kommt auf 53 000 Hörer (minus zehn Prozent). Ähnlich starke Verluste muss hr-info hinnehmen, das nur noch von 44 000 Menschen pro Stunde (minus zehn Prozent) eingeschaltet wird. Um fast 40 Prozent auf 158 000 Hörer legt dagegen die Kulturwelle hr2 zu - dieser Wert gilt aber nicht pro Stunde, sondern für den gesamten Tag.

Radio/Tele FFH führt die Verluste bei seinem Flaggschiff vor allem auf den - vorübergehenden - Wechsel seines Star-Morgenmoderators Daniel Fischer zur hr3-Konkurrenz zurück. Der "Frontalangriff" des Hessischen Rundfunks sei aber komplett gescheitert, sagte Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth. Der Effekt sei inzwischen "verpufft". Der Anfang des Jahres zum hr gewechselte Fischer ist nach wenigen Monaten wieder zu FFH zurückgekehrt und soll Ende August dort eine Nachmittagssendung übernehmen.

Hr-Hörfunkchef Heinz Sommer verwies darauf, dass das öffentlich-rechtliche Haus der führende Anbieter bleibe. Die sechs hr-Wellen erreichten werktäglich 2,265 Millionen Menschen und damit 26 000 mehr als im März. "Die Stabilität am hessischen Radiomarkt ist bemerkenswert."

Für die repräsentative Untersuchung sind in Hessen mehrere tausend Menschen im Alter ab zehn Jahren telefonisch nach ihren Lieblingssendern befragt worden. Erfasst werden alle Verbreitungswege, auch über das Internet. Die Reichweiten der Sender werden von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse zweimal jährlich untersucht.

dpa


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