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Prozesse

Prozessauftakt gegen Neonazi: Mann gefangen gehalten

Für den mittlerweile verbotenen Verein "Sturm 18" fischte der Kasseler Neonazi Bernd T. vor allem im sozial schwachen Milieu nach neuen Mitgliedern. Dabei schreckte er auch vor Freiheitsberaubung und Erpressung nicht zurück. Dafür steht er nun vor Gericht.

Kassel. Der Kasseler Neonazi Bernd T. soll einen Mann tagelang festgehalten und misshandelt haben - dafür steht er seit Dienstag in Kassel vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Kassel wirft dem 41-Jährigen und weiteren Angeklagten unter anderem Freiheitsberaubung, räuberische Erpressung, Nötigung und Bedrohung vor. T. soll zudem Mitangeklagte aufgefordert haben, eine 52 Jahre alte Frau zu schlagen. Das Opfer habe Mitglied bei "Sturm 18" werden sollen, sagte die Staatsanwältin am Dienstag vor dem Landgericht Kassel. Der von T. initiierte rechtsextreme Verein "Sturm 18" ist mittlerweile verboten. Schon im Vereinsnamen wird der Bezug zum Nationalsozialismus deutlich. Die Zahl 18 steht in der Szene für den ersten und achten Buchstaben im Alphabet und damit für die Initialen Adolf Hitlers.

Gemeinsamen mit anderen der insgesamt sechs Angeklagten soll T. im April 2015 den 46 Jahre alten Mann über Tage in einer Wohnung festgehalten und einen Mitangeklagten angewiesen haben, dem Opfer eine Glatze zu scheren. Durch die Taten sollten die Mitangeklagten ihre Zugehörigkeit zu Sturm 18 unter Beweis stellen. T. hatte bewusst im sozial schwachen Milieu nach Mitgliedern für "Sturm 18" gesucht.

Der extrem gewalttätige Neonazi T. sitzt derzeit eine Haftstrafe von 27 Monaten wegen Körperverletzung ab. Er gilt als wichtige Figur der rechtsextremen Szene in Kassel und hat auch als Zeuge im Münchener NSU-Prozess ausgesagt. Nach Verlesung der Anklage in Kassel wurde der Prozess auf den 11. April vertagt. Insgesamt sind bis zum 30. Mai noch acht Verhandlungstermine angesetzt.

dpa


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