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Tiere

Nach Zuchterfolgen: Urwildpferde-Hengst kommt nach Gießen

Nach Zuchterfolgen in der Herde seltener Urwildpferde in Hanau ist Przewalski-Hengst Fury nach Gießen versetzt worden, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Fury habe seine Aufgabe in Hanau vorbildlich erledigt und gleich dreimal für Nachkommen gesorgt, sagte Projektleiter Christoph Goebel vom Bundesforstbetrieb Schwarzenborn am Donnerstag laut einer Mitteilung der Stadt Hanau.
Przewalski-Hengst Fury zieht von Hanau nach Gießen um.

Przewalski-Hengst Fury zieht von Hanau nach Gießen um.

© Hans-Christoph von Roemer/Archiv

Hanau. Vor kurzem sei Fury nun auf die Hohe Warte nach Mittelhessen gebracht worden, wo er die Stuten beglücken soll. Zudem soll es in Hanau auch nicht zu Konkurrenzkämpfen mit seinem einjährigen Sohn Oleg kommen. Aus Gießen seien wiederum zwei Stuten nach Hanau gebracht worden, mit denen Fury sich aus Zuchtgründen besser nicht paaren solle.

In Hessen hält der Bundesforstbetrieb neben Hanau und Gießen auch in Babenhausen Przewalski-Pferde, insgesamt sind es 20. Es handelt sich um eine Urwildpferdeart aus Zentralasien. Die Tiere galten seit 1970 in freier Wildbahn als fast ausgestorben. In Deutschland leben 190 Exemplare in 24 Haltungen. Weltweit beläuft sich der Bestand auf knapp 2000 Tiere.

dpa


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