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Nach Bombendrohung bei Schröder-Party: Prozess

Eine telefonische Bombendrohung sorgte vor zwei Jahren auf der Feier zum 70. des früheren Kanzlers Schröder für Wirbel. Die Gäste mussten woanders weiterfeiern. Nun wird dem mutmaßlichen Anrufer der Prozess gemacht.
Eine Bombendrohung sorgte auf der Feier zum 70. von Schröder für Wirbel.

Eine Bombendrohung sorgte auf der Feier zum 70. von Schröder für Wirbel.

© F. v. Erichsen/Archiv

Königstein/Kronberg. Knapp zwei Jahre nach der Bombendrohung bei einer Geburtstagsfeier von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) in Kronberg (Main-Taunus-Kreis) muss der mutmaßliche Täter vor Gericht. Dem 38-jährigen Mann aus Berlin werde die Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt.

Bei der Verhandlung am Dienstag im Amtsgericht Königstein werden Mitarbeiter des Hotels sowie Polizisten als Zeugen aussagen. Schröder selbst und seine Gäste sind nicht geladen worden.

Der Angeklagte soll am Abend des 12. Mai 2014 von einer Telefonzelle in Berlin aus in dem noblen Kronberger Schlosshotel anonym angerufen haben. Dort feierte Schröder mit hochrangigen Gästen seinen 70. Geburtstag nach. Ein Azubi ging ans Telefon, laut Anklage sagte der Anrufer: "Ich habe Bombe gelegt. In einer Stunde. Tschüss."

Über 90 Gäste und Mitarbeiter mussten daraufhin das Hotel verlassen, Busse brachten die Geburtstagsgesellschaft ins Grandhotel Falkenstein im benachbarten Königstein. Dort wurde weitergefeiert. Zu den Gästen gehörten der russische Botschafter in Deutschland, Wladimir Grinin, der damalige Hauptstadt-Flughafenchef Hartmut Mehdorn, der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und der Aufsichtsratschef des Fußballvereins Schalke 04, Clemens Tönnies.

In Kronberg durchsuchte die Polizei mit Spürhunden das Anwesen. Nach rund drei Stunden gab sie Entwarnung. Dem Schlosshotel entstand laut Anklage ein Schaden von gut 4000 Euro. 

Der mehrfach vorbestrafte Angeklagte stellte sich etwa zwei Wochen nach der Tat der Polizei. Die Beamten durchsuchten seine Wohnung. Sein Geständnis hat er laut Staatsanwaltschaft aber mittlerweile widerrufen. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

dpa


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