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Prozesse

Mutmaßlicher Umsatzsteuerkarussell-Drahtzieher vor Gericht

Mit dem scheinbaren Handel von Luftverschmutzungsrechten soll ein Kaufmann den deutschen Fiskus um rund 138 Millionen Euro geschädigt haben. Das Frankfurter Landgericht verhandelt nun über den Fall.
Ein Saal im Landgericht in Frankfurt am Main ist zu sehen.

Ein Saal im Landgericht in Frankfurt am Main ist zu sehen.

© Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Als mutmaßlicher Drahtzieher millionenschwerer Steuerbetrügereien steht ein Kaufmann von Mittwoch (20. April) an vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft legt dem 58-Jährigen zur Last, ein Firmengeflecht "maßgeblich organisiert und gesteuert" zu haben, mit dem ein sogenanntes Umsatzsteuerkarussell betrieben wurde. Mit dem scheinbaren Handel von Luftverschmutzungsrechten (CO2-Zertifikaten) soll der deutsche Fiskus um rund 138 Millionen Euro geschädigt worden sein. Auf das Konto mehrerer anderer, bereits verurteilter Steuerbetrüger in dem Komplex gehen Betrügereien in einer Gesamthöhe von rund 850 Millionen Euro.

Der Angeklagte war für die deutsche Justiz zunächst nicht greifbar. Im Mai 2014 wurde er bei einer Boxveranstaltung in Las Vegas von US-amerikanischen Sicherheitsbehörden festgenommen. Im vergangenen September kam er nach Deutschland und sitzt in Untersuchungshaft. Trotz des hohen Steuerschadens und der komplizierten Prozessmaterie rechnet die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts mit einem schnellen Verfahren. Die Richter haben bislang nur zwei Verhandlungstage anberaumt. Dieselbe Strafkammer verhandelt derzeit auch gegen sieben ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank, denen ebenfalls die Beteiligung an schwerer Steuerhinterziehung zur Last gelegt wird. Auch sie sollen sich an betrügerischen Umsatzsteuerkarussellen beteiligt haben.

dpa


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