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Kriminalität

Mordverdächtige soll zwei weitere Frauen getötet haben

Im April finden Feuerwehrleute nach einem Brand einen ermordeten Rentner in Gießen. Etwa einen Monat später werden zwei Frauen in Düsseldorf umgebracht. Die Polizei vermutet hinter den drei Raubmorden die gleiche Täterin.

Gießen/Düsseldorf. Die mutmaßliche Mörderin eines 79-Jährigen in Gießen soll auch zwei Frauen in Düsseldorf umgebracht haben. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Gießen am Mittwoch mit. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Die Ermittler hatten in der Wohnung der 35-Jährigen in Aachen zwei fremde EC-Karten gefunden. Die Karten gehörten einer Frau, die am 10. Mai in ihrer Wohnung in Düsseldorf neben ihrer Mutter tot aufgefunden worden war. Die 58 und 86 Jahre alten Frauen sollen durch stumpfe Gewalteinwirkung getötet und ausgeraubt worden sein. Bei der Beschuldigten fanden die Beamten außerdem eine Schmuckschatulle, die aus der Tatortwohnung in Düsseldorf stammt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Opfer bereits drei Tage tot in ihrer Wohnung lagen, als sie entdeckt wurden. Die 58-Jährige wurde am frühen Abend des 7. Mai noch beim Einkaufen in Düsseldorf gesehen. Gegen 23 Uhr hatte eine Unbekannte mit der gestohlenen EC-Karte Geld abgehoben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hielt sich die Tatverdächtige am 7. Mai in Düsseldorf auf. Die 35-Jährige, die der Polizei wegen mehrerer Diebstähle bekannt ist, schweigt laut Staatsanwaltschaft zu den neuen Vorwürfen. Konkrete Hinweise auf weitere Taten haben die Ermittler nicht. In der Aachener Wohnung haben sie aber vermeintliches Diebesgut gefunden, das sie weder der Tat in Gießen noch der in Düsseldorf zuordnen können.

Seit Ende Mai sitzt die Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Sie war kurz zuvor verhaftet worden, weil sie ihren ehemaligen Nachbarn in Gießen getötet haben soll. Feuerwehrleute hatten den Leichnam des 79-Jährigen Anfang April nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus entdeckt. Genetische Spuren, Zeugenaussagen und die Auswertung von Daten führten die Polizei auf die Spur der Frau.

Die Strafverfolger gehen davon aus, dass die 35-Jährige den Mann ausrauben wollte und das Feuer gelegt hat, um den Mord zu vertuschen. Sie war bis Mitte 2015 Nachbarin des Gießeners, zog anschließend nach Nordrhein-Westfalen. Zu den Opfern ihrer Diebstähle gehörte der Staatsanwaltschaft zufolge auch der 79-Jährige. Der Mann war in der Region als Zauberer bekannt.

dpa


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