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Tiere

Mit Kuscheltiger und Zwieback: Ausgebüxtes Känguru wieder eingefangen

Das in Nordhessen ausgebüxte Känguru ist zurück. "Karlchen ist wieder da", sagte ein Polizeisprecher am Freitag und bestätigte damit Medienberichte. Das Tier war am vergangenen Wochenende wohl über einen Zaun gesprungen und so seinen Besitzern aus Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis) entwischt.
Mithilfe seines Stofftigers wurde «Karlchen» angelockt.

Mithilfe seines Stofftigers wurde «Karlchen» angelockt.

© R. Aschenbrenner

Niedenstein. Seit Donnerstagabend ist "Karlchen" den Berichten zufolge wieder wohlbehalten in seinem Gehege. Das Känguru war demnach mit Hilfe eines Tierarztes und einem Betäubungsblasrohr eingefangen worden.

Karlchen sei etwa zweieinhalb Kilometer von seinem Gehege am Waldrand entdeckt worden, sagte der Besitzer Rainer Aschenbrenner der Nachrichtenagentur dpa. Gefunden wurde es vom Rentner Wolfgang Schütz: "Wie ein Osterhase schaute er aus dem Gebüsch hervor", sagte er hr-online.

Während das Wallaby-Männchen sonst immer handzahm und zutraulich gewesen wäre, habe es sich in Freiheit nicht von ihm anlocken lassen, sagte sein Besitzer. "Ich habe ihm dann oben im Wald einen Platz mit seinen Lieblingssachen aufgebaut, um ihn anzulocken." Seinem Plüsch-Kuscheltiger, Maiskolben, Zwieback und Walnusskernen konnte Karlchen dann nicht widerstehen - und ein Tierarzt betäubte ihn nach der Schilderung mit einem Blasrohr.

Inzwischen sei Karlchen wieder ganz der Alte, sagte Aschenbrenner. Da er im Wald wohl auch genügend Futter gefunden habe, sei Karlchen nicht ausgezehrt. Ursprünglich hatte Aschenbrenner das Tier von einem holländischen Züchter gekauft. Mehrere Weibchen, die er zur Unterhaltung von Karlchen gekauft hatte, seien leider gestorben. Nun steht das Känguru mit Schaf Angel im Gehege. Beide seien gute Freunde.

dpa


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