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Prozesse

Lebenslange Haft wegen tödlicher Geisterfahrt

Lebenslange Haft ohne eine Chance auf vorzeitige Entlassung: Die Anklage fordert im Limburger Mordprozess gegen einen Geisterfahrer eine hohe Strafe. Das Urteil soll am 18. Dezember fallen.

Limburg. Weil ein 45-Jähriger auf der Flucht vor der Polizei nahe Limburg mit seinem Wagen in den Gegenverkehr raste, musste eine junge Frau sterben. Im Mordprozess um diese tödliche Geisterfahrt hat die Staatsanwaltschaft am Freitag eine lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert. Zudem beantragte sie vor dem Landgericht Limburg, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Dies würde eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausschließen.

Der damalige Freigänger des Gefängnisses in Diez (Rheinland-Pfalz) war Ende Januar auf einer Bundesstraße in falscher Richtung unterwegs gewesen und mit einem anderen Auto frontal zusammengestoßen. Eine 22 Jahre alte Frau aus Hadamar kam ums Leben. Mehrere andere Fahrer konnten im letzten Moment ausweichen. Bei diesen Fällen plädierte die Staatsanwaltschaft auf zweifachen Mordversuch.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft war der Mann mit gestohlenen Nummernschildern und ohne Führerschein unterwegs. Mit der Flucht vor einer Polizeikontrolle habe er eine erneute Fahrt ohne Papiere verdecken wollen. Der Angeklagte ist 27 Mal vorbestraft - davon 22 Mal wegen Fahrens ohne Führerschein.

Die Staatsanwaltschaft will in einem Ermittlungsverfahren prüfen, ob im Diezer Gefängnis folgenschwere Fehler gemacht wurden. Denn in einem Aktenvermerk sei festgehalten gewesen, dass der Häftling für den Freigang nicht geeignet gewesen sei, sagte der Staatsanwalt. "Wenn der Justizvollzug funktioniert hätte, würde Rebekka (das Opfer) noch leben."

Die Verteidigung will ihr Plädoyer voraussichtlich am 11. Dezember halten, das Urteil wird eine Woche später erwartet.

dpa


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