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Kriminalität

Kiloweise Drogen bei Fahrzeugkontrolle gefunden

Die Polizei spricht vom größten Rauschgiftfund in Hessen bei einer Schleierfahndung. Die Ware hat einen Straßenverkaufswert von mehreren Millionen Euro. Vermutlich stammt sie aus den Niederlanden und sollte nach Serbien gebracht werden.
Eine Polizistin hält sichergestellte Kokainblöcke in ihren Händen.

Eine Polizistin hält sichergestellte Kokainblöcke in ihren Händen.

© Andreas Arnold

Darmstadt/Raunheim. Rekordfund für die hessische Polizei: Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 3 nahe Raunheim haben Ermittler 22 Kilogramm Kokain sowie 13 Kilogramm Amphetamin gefunden. Versteckt waren die Drogen in einem extra eingebauten Hohlraum unter dem Fahrersitz eines Autos mit Schweizer Kennzeichen, teilte die Polizei am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit. "Das ist die größte Menge Rauschgift, die im Rahmen einer Schleierfahndung der hessischen Polizei ins Netz gegangen ist", sagte Hartmut Scherer von der Polizei Darmstadt.

Die beiden Insassen des Autos, zwei Serben im Alter von 22 und 23 Jahren, seien am Dienstag zunächst während einer sogenannten Schleierfahndung "verdachtsunabhängig" kontrolliert worden. "Zwei junge Kerle in einem Auto mit ausländischem Kennzeichen - das hält man dann mal an", beschrieb es einer der an der Kontrolle beteiligten Beamten salopp.

Fahrer und Beifahrer hätten "relativ entspannt" gewirkt, auffällige Pupillen hätten jedoch auf Drogenkonsum hingewiesen. Nachdem ein Schnelltest positiv ausgefallen sei und der Fahrer Cannabis-Konsum eingeräumt habe, seien Auto und Männer zur Dienststelle gebracht worden.

Dort sei unter einer Matte im Fußraum das unter einer extra eingeschweißten Metallplatte "professionell verbaute" Drogenversteck gefunden worden. Eingewickelt in Folie kamen 35 Päckchen mit Drogen zum Vorschein. Die Ware hätte, je nachdem wie sie weiterverarbeitet und gestreckt worden wäre, einen Straßenverkaufswert von mehreren Millionen Euro gehabt.

Die Drogen stammen Polizeiangaben zufolge wohl aus den Niederlanden. Die Männer - laut Polizei vermutlich lediglich Transporteure und nicht Organisatoren des Deals - waren ersten Ermittlungen zufolge zuvor in Amsterdam gewesen. Ziel des Rauschgifts sei wahrscheinlich Serbien gewesen. Weiteres sei den Beamten noch nicht bekannt: "Die beiden Männer zeigen sich gänzlich unkooperativ". Ihnen drohen angesichts der enormen Menge mehrjährige Haftstrafen.

dpa


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