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Kriminalität

Keine heiße Spur bei Ermittlungen in Rocker-Kreisen

Knapp eine Woche nach den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt am Himmelfahrtstag tappen die Ermittler im Dunkeln. Bei der Schießerei waren zwei 20 und 41 Jahre alte Männer aus dem ehemaligen Jugoslawien schwer verletzt worden, vermutet wird eine Fehde unter Rockern der Hells Angels.
Ein Rocker fährt durch Frankfurt am Main.

Ein Rocker fährt durch Frankfurt am Main.

© Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Beide Männer wurden nach Auskunft der Staatsanwaltschaft auch am Mittwoch noch im Krankenhaus behandelt, bewacht von der Polizei. Einer sei inzwischen vernommen worden, seine Aussage sei aber nicht ergiebig, sagte Staatsanwältin Nadia Niesen. Auch die Waffe, aus der die Schüsse abgegeben wurden, sei noch nicht gefunden. Die Ermittlungen liefen auch nach einer länger geplanten Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel am Dienstagabend weiter auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher.

Bei der Aktion hatte die Polizei auch die Rocker-Szene im Blick. In  Gebäuden mit Bezug zur Szene seien Schlagstöcke, Messer, Axt- und Hammerstiele sowie Pfeffersprays sichergestellt worden, teilten die Beamten mit. Insgesamt seien 151 Menschen überprüft worden, 22 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz, wegen Betruges und wegen Körperverletzung wurden eingeleitet. Konkrete Hinweise im Hinblick auf die Schießerei hätten sich zunächst nicht ergeben.

Die Polizei bat Bürger um Hilfe, die das Geschehen am Donnerstag auf einem belebten Platz in der Innenstadt fotografiert oder gefilmt haben. Mögliche Zeugen sollten sich mit ihren Aufnahmen melden. Die blutige Schießerei hatte sich vor Hunderten von Menschen abgespielt, die in Cafés und den sonnigen Tag genossen. Nach Ansicht der Ermittler hatten sich die Täter den Platz bewusst ausgesucht.

dpa


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