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Unfälle

In Frankfurt überfahrener Wolf kam aus Niedersachsen

Der Anfang der Woche in Frankfurt überfahrene Wolf stammt aus einem niedersächsischen Rudel. Das hätten genetische Untersuchungen des Senckenberg-Instituts für Naturschutzgenetik ergeben, teilte das hessische Umweltministerium am Freitag mit.
Der Wolf stammt aus einem niedersächsischen Rudel.

Der Wolf stammt aus einem niedersächsischen Rudel.

© Polizei Frankfurt/Archiv

Frankfurt/Main. Der junge Rüde war am Dienstagfrüh auf die Autobahn Oberursel-Offenbach (A661) nahe der Anschlussstelle Frankfurt-Eckenheim gelaufen und überfahren worden. Junge Wölfe verlassen nach einem Jahr ihr Rudel und wandern oft weite Strecken.

Der genetische Fingerabdruck des untersuchten Tieres bestätige, dass es sich um einen Wolf aus der zentraleuropäischen Population handelt, teilte das Ministerium mit. Er sei ein Nachkomme des Gartower Rudels im Landkreis Lüchow-Dannenberg im Osten Niedersachsens. Dort sei im Frühjahr 2013 ein ortsfestes Wolfspaar bestätigt worden, das 2013 sechs und 2014 sieben Welpen zur Welt brachte.

In Deutschland leben nach Angaben von Senckenberg-Forscher Carsten Nowak inzwischen 30 bis 35 Wolfsrudel, die meisten in Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen. Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen ist das nationale Referenzzentrum für Wolfsproben. Alle Experten rechnen damit, dass sich die Tiere weiter nach Westen ausbreiten.

Die hessische Landesregierung hält es wegen der dichten Besiedlung des Landes jedoch für unwahrscheinlich, dass Wölfe in absehbarer Zeit auch in Hessen wieder heimisch werden. "Hessen stellt für Wölfe keinen optimalen Lebensraum dar, was sich auch am traurigen Schicksal der letzten hier vorgekommenen Exemplare deutlich zeigt", heißt es in der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD von Mitte April.

Der in Frankfurt überfahrene Wolf war der vierte, der seit 2000 in Hessen entdeckt wurde. Alle sind tot, ein lebender Wolf ist derzeit im Land nicht nachgewiesen. Ein aus Osten zugewanderter Rüde hatte mehrere Jahre im Reinhardswald bei Kassel gelebt und war 2011 eines natürlichen Todes gestorben. Ein anderer war angefahren und verletzt und später in Rheinland-Pfalz erschossen worden.

Anfang März war ein totes Wolfsweibchen auf der Autobahn bei Bad Soden-Salmüster (Main-Kinzig-Kreis) gefunden worden. Mit dem in Frankfurt überfahrenen Rüden war das Tier nach Mitteilung des Ministeriums nicht verwandt.

dpa


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