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Wetter

Hitzewelle in Hessen könnte Rekord-Temperatur brechen

Es wird heißer und heißer. Die 40-Grad-Marke ist in Sicht. Das Alltagsleben in Hessen wird durch die sengende Hitze bestimmt. Straßen in den Innenstädten sind deutlich leerer als sonst, schattige Plätze sind beliebt wie selten.
Frau mit Eis.

Frau mit Eis.

© Laura Lewandowski/Archiv

Offenbach/Frankfurt/Wiesbaden. Politiker und Funktionäre tauschen warme Anzüge und Krawatten gegen luftige Sommerklamotten. Steigen die Temperaturen weiter, könnte der Rekord fallen - vermutlich am Samstag.

In Wiesbadens Innenstadt waren am Donnerstag um die Mittagszeit deutlich weniger Menschen unterwegs als sonst. Wo in den Außenbereichen von Straßencafés und Restaurants die Menschen sonst ihre Pause verbringen, herrschte bis auf wenige Ausnahmen Leere. Abgesehen von der flimmernden Hitze über den Pflastersteinen war auf Straßen und Plätzen kaum Bewegung auszumachen. Offenbar taten es die Wiesbadener den Menschen aus südlichen Ländern gleich und hielten eine Siesta, machten also eine kleine Ruhepause während den heißen Mittagsstunden. Auch in Frankfurts Innenstadt ging es deutlich ruhiger zu als sonst.

Die derzeitige Hitzewelle könnte den bisherigen Temperaturrekord in Hessen purzeln lassen. Am Samstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Werte bis zu 39 Grad. Die bislang höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen vor rund 130 Jahren hatte der DWD im August 2003 am Frankfurt Flughafen gemessen: 38,7 Grad. Der bundesweite Höchstwert liegt bei 40,2 Grad.

Die Temperaturen treiben den Strom- und Wasserverbrauch in die Höhe. Derzeit werde etwa in Frankfurt fünf Prozent mehr Strom an die Verbraucher geliefert als an Tagen mit Temperaturen um 20 Grad, sagte ein Sprecher vom Energieunternehmen Mainova. Hauptgrund seien die Klimaanlagen in Büros und Geschäften. Probleme gebe es dadurch nicht. In Hanau ist nach Mitteilung der Stadtwerke der Trinkwasserverbrauch in den vergangenen Tagen um mehr als 20 Prozent angestiegen.

Das hessischen Sozialministerium hat angesichts der Temperaturen den Dresscode für Mitarbeiter gelockert. Sommerliche Kleidung könne während der Dienstzeit getragen werden, hieß es im Haus von Minister Stefan Grüttner (CDU). Vor offiziellen Terminen müssten aber Flip-Flops gegen Pumps getauscht und der Schlips zumindest im letzten Moment in Form gebracht werden. Grüttner (CDU) hatte am Donnerstag den Deutschen Seniorentag zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deshalb nicht in Badelatschen eröffnet.

Nicht für alle Hessen sind Flip-Flops oder Sandalen das Schuhwerk der Wahl. Auch Fußballschuhe wurden geschnürt. Doch der Hessische Fußball-Verband hat angesichts der Hitze zu "extremer Vorsicht" bei Vorbereitungsturnieren und Testspielen aufgerufen. "Bei zusätzlicher Belastung drohen verschiedene Hitzekrankheiten wie Hitzschlag, Sonnenstich und Kreislaufkollaps", hieß es in einer Mitteilung des Verbands. Spieler sollten ausreichend trinken und die größte Mittagshitze, dauernde Sonneneinstrahlung und feucht-heiße Luft möglichst vermeiden. Die Organisatoren des Laufveranstaltung im nordhessischen Vollmarshausen bei Kassel kapitulierten vor der Hitze und sagten ihren "Dorf-Lauf" am Samstag ab.

Zumindest zeitweise versprechen Gewitter am Samstag etwas Abkühlung. Am Nachmittag und Abend können sie nach der Vorhersage auch kräftig ausfallen, dabei sind Sturmböen möglich. Die Experten des Deutschen Wetterdienstes sagen für Sonntag zwar Temperaturen zwischen 31 und 37 Grad voraus. Im Tagesverlauf sollen sich aber "häufig Schauer und teils kräftige Gewitter" bilden. Die Meteorologen warnen vor "unwetterartigen Entwicklungen".

dpa


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