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Wetter

Hitze-Rekord: 38,9 Grad in Bad Nauheim

Sonnenhoch "Annelie" hat den Hessen am Samstag mächtig eingeheizt und dem Bundesland einen Hitzerekord beschert. 38,9 Grad wurden am Samstag nach ersten Auswertungen in Bad Nauheim gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.
Die Rekordmarken von 2003 wurden vorerst nicht geknackt.

Die Rekordmarken von 2003 wurden vorerst nicht geknackt.

© Patrick Pleul

Frankfurt/Offenbach. Damit wurde der seit Beginn der Messungen registrierte Höchstwert noch getoppt. Das bisherige Tagesmaximum lag bei 38,7 Grad, gemessen am Frankfurter Flughafen und in Fulda am 9. August 2003.

In Bad Nauheim (Wetteraukreis) war für Hessen bislang auch der heißeste Tag des Jahres gemessen worden. 36,9 Grad waren dort am Freitag registriert worden, wie der DWD mitteilte.

Zugleich warnte der Wetterdienst am Samstag vor Gewittern, die sich am Wochenende auch über Hessen entladen können. Mitte der kommenden Woche ist der Vorhersage zufolge dann bei nur noch 18 bis 25 Grad endlich Durchatmen angesagt.

Angesichts der Hitze half oftmals nur noch der Sprung ins erfrischende Nass von Freibädern und Badeseen. Vor den Kassenhäuschen der Freibäder drängten sich schon am Morgen die Besucher und auch an den Badeseen sah es nicht viel besser aus. Am Vormittag waren die Parkplätze am Langener Waldsee (Kreis Offenbach) und am Riedsee Leeheim (Kreis Groß-Gerau) dicht, wie ein Polizeisprecher sagte.

Am Badesee im südhessischen Bensheim wurde am Samstag ein Besucherrekord registriert. Weit mehr als 4000 Menschen wollten sich dort erfrischen, der bisherige Besucher-stärkste Tag lag bei rund 3000 Gästen, wie die DLRG mitteilte. Die Rettungsschwimmer stockten wegen des Ansturms extra ihr Personal auf. Statt wie üblich zwei Rettungsschwimmern wachten am Samstag fünf über die Badenden. "Das ist schon eine Herausforderung, einige Hundert Badegäste gleichzeitig im Auge zu behalten", sagte DLRG-Einsatzleiter Thomas Rech der dpa.

Die Badegäste verhielten sich in Bensheim aber vorbildlich, wie Rech sagte. Die meisten Besucher schützten sich mit Sonnenschirmen, -hüten und -creme. Dennoch seien einige Badegäste in der Hitze kollabiert und klagten über Kreislaufschwierigkeiten. Ein Besucher habe einen Schlaganfall erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Am Eschersheimer Freibad in Frankfurt drehten schon um 9 Uhr viele Badehungrige wieder um, weil die Schlange bereits zu Öffnungsbeginn so lang war. "Warum machen die bei der Hitze auch erst um neun Uhr auf?", ärgerte sich ein Rentner. "Ich wollte bloß meine Bahnen schwimmen. Das kann ich jetzt vergessen."

Auf dem Darmstädter Heinerfest war wegen der großen Hitze am Samstag etwas weniger Betrieb als in den Vorjahren, wie die Polizei berichtete. "Unsere Einsätze halten sich in Grenzen. Und bei diesen Temperaturen liegen die Leute wohl lieber am Baggersee", sagte Ingo Zöller vom Deutschen Roten Kreuz. Außerdem seien diejenigen, die doch zu dem Volksfest kämen, gut vorbereitet, würden ausreichend trinken und sich mit Kopfbedeckungen vor der Sonne schützen.

Die anhaltende Hitze ließ die Ozonbelastung in ganz Hessen stark ansteigen. An rund einem Drittel der Messstellen sei am Freitag die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm überschritten worden, teilte das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) mit. Die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm wurde an mehr als 75 Prozent der Stationen überschritten. Da es zunächst so heiß bleibe, sei auch am Samstag mit entsprechend hohen Ozonkonzentrationen zu rechnen, die vor allem zu Problemen mit den Atemwegen führen können.

Die Hitze macht auch den Ironman Germany zur Grenzerfahrung, der am Sonntag in Frankfurt ausgetragen werden soll. Die Teilnehmer schwimmen 3,8 Kilometer weit, fahren 180 Kilometer auf dem Rad und bestreiten zum Abschluss einen Marathonlauf.

Und obwohl die Hitze Mensch und auch Tier sehr zu schaffen macht, lassen immer wieder Halter ihre Vierbeiner im Auto zurück - und rufen damit die Polizei auf den Plan. "Wir erhalten immer wieder Anrufe, dass sich Tiere allein in Fahrzeugen befinden", sagte ein Polizeisprecher in Kassel. Die Polizei müsse dann vor Ort fahren, um nach den Tieren zu sehen.

dpa


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