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Gesellschaft

Hessische Jugendämter finden nach Tipps über 1000 gefährdete Kinder

Hessische Jugendämter sind im vergangenen Jahr 7900 Hinweisen auf Gefahren für Kinder nachgegangen. In 1075 Fällen sei eine akute Gefahr für das Wohl der Kinder festgestellt worden, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit.

Wiesbaden. Die Zahl der Hinweise sei im Vergleich zum Vorjahr um rund 750 gestiegen, die Zahl der gefährdeten Kinder um rund 70.

"Die Aufmerksamkeit für dieses Thema wächst", bestätigte Inge Büttner vom Frankfurter Jugendamt. In Frankfurt sei die Zahl der Hinweise sogar um 18,5 Prozent auf 1725 gestiegen. In 258 Fällen sei bei der Überprüfung akute Gefahr konstatiert worden. Das könnten in besonders schlimmen Fällen Austrocknung von Säuglingen, schlechter Allgemeinzustand, apathisches Verhalten, sichtbare Unterentwicklung der Kinder oder Zeichen von Misshandlung sein. "Eine unaufgeräumte Wohnung reicht nicht", sagte Büttner.

Es komme vor, dass die Mitarbeiter des Jugendamts die Kinder sofort mitnehmen, aber das sei nicht die Regel: "Unser Ziel ist es nicht, die Kinder aus den Familien zu nehmen, sondern ihre Situation zu verbessern." Wenn Eltern bereit seien, mitzuwirken, würden Lösungen gefunden, das Angebot an Hilfen sei groß.

Jugendämter müssen prüfen, ob Gefahr für das Wohl eines Kindes oder eines Minderjährigen besteht, wenn sie Hinweise darauf bekommen. Seit 2012 wird dies statistisch erfasst.

dpa


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