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Prozesse

Haftstrafen im Prozess um gesprengten Fahrkartenautomaten gefordert

Lange Haftstrafen wegen versuchten Mordes hat die Staatsanwaltschaft im "Automatensprenger-Prozess" gefordert. Die beiden 52 und 35 Jahre alten Angeklagten aus Schlüchtern müssen sich vor dem Landgericht Hanau für den Tod eines Mannes aus dem bayerischen Zeitlofs verantworten.
Einer der beiden Angeklagten (l) mit seinem Anwalt Axel Bolz.

Einer der beiden Angeklagten (l) mit seinem Anwalt Axel Bolz.

© F.Rumpenhorst

Hanau. Er war am 17. September 2013 tot am Bahnhof im hessischen Bad Soden-Salmünster entdeckt worden.

Zuvor sollen alle drei einen Fahrkartenautomat bei Wittighausen (Baden-Württemberg) gesprengt haben, wobei der später aufgefundene Täter schwer verletzt wurde. Mit diesem waren die beiden Angeklagten noch bis ins 120 Kilometer entfernte Bad Soden-Salmünster gefahren und legten ihn schließlich dort ab. Die Beute: 218,15 Euro.

Die Anklage forderte am Mittwoch für den 52-Jährigen eine Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten. Sein 35 Jahre alter Komplize ist zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz angeklagt und soll deshalb für acht Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Die ursprüngliche Anklage wegen Mordes war bereits nach dem Gutachten der Rechtsmedizin vom Tisch.

Die Verteidiger sahen den Vorwurf des Mordes nicht als erwiesen an, räumten aber die Beteiligung an der Automatensprengung sowie unterlassene Hilfeleistung ein. Sie plädierten im Fall des jüngeren Angeklagten auf eine Strafe von "nicht mehr als vier Jahren" und im Fall seines älteren Komplizen auf eine Bewährung "von nicht mehr als zwei Jahren". Das Urteil wird für den 18. Juli erwartet.

dpa


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