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Großer Knall in Wetzlar: Industrie-Türme werden gesprengt

Rund 150 Kilo Sprengstoff sind nötig, damit die fast 80 Meter hohen Gebäude wie geplant in sich zusammenfallen können - und viel Berufserfahrung.
Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für den großen Knall.

Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für den großen Knall.

© Carolin Eckenfels

Wetzlar. Gegen fünf Uhr morgens wird es am kommenden Sonntag (28. Februar) im mittelhessischen Wetzlar mächtig krachen. Dann sollen die bis zu fast 80 Meter hohen Türme eines früheren Zementwerkes gesprengt werden. Sie machen einem Ikea-Möbelhaus Platz, das auf dem Industriegelände entstehen soll. Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für den großen Knall, unter anderem müssen gut 1000 Bohrlöcher mit rund 150 Kilo Sprengstoff bestückt werden. Dann wünscht sich Sprengmeister Eduard Reisch nur noch: Gute Sicht und eine unfallfreie Sprengung.

Trotz 30 Jahren Berufserfahrung bleibe seine Arbeit spannend, sagt Reisch. Natürlich seien alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, doch zu seinem Job gehöre eben auch: "Ein gewisses Restrisiko kann ich zwar minimieren, aber nicht vollständig ausschließen."

Dem Erdboden gleichgemacht werden drei bis zu 77 Meter hohe Silos und ein 65 Meter hoher Wärmetauscher. Damit alles glatt geht, werden morgens rund um das Gelände Straßen gesperrt und eine Sicherheitszone von 200 Metern eingerichtet. Auch der Zugverkehr auf den nahegelegenen Gleisen wird gestoppt. Etwa 100 Kräfte von Stadt, Polizei und Feuerwehr werden im Einsatz sein und dafür sorgen, dass Schaulustige den Absperrungen nicht zu nahe kommen.

Das Spektakel selbst wird nicht all zu lange dauern: Zunächst soll der Wärmetauscher zu Boden gehen, und zwar Richtung Norden, wie Sprengmeister Reisch erklärt. Dann fallen laut Planung "wie ein Fächer" die drei Silos kurz hintereinander und jeweils leicht versetzt, damit sie nicht aufeinander krachen. Spätestens gegen 5.30 Uhr soll alles vorbei sein.

dpa


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