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Hilfsorganisationen

Freiwillige Feuerwehr: Flüchtlinge als ehrenamtliche Helfer

Flüchtlinge mit Bleiberecht könnten sich in Deutschland vermehrt bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Der Feuerwehrverband will langfristig Tausende von neuen ehrenamtlichen Helfern gewinnen. Der Nebeneffekt: Die Integration gelingt womöglich leichter.

Fulda. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) will Flüchtlinge mit Bleibestatus als ehrenamtliche Helfer gewinnen. In den nächsten zehn Jahren sollen 60 000 Freiwillige als neue Mitglieder begrüßt werden. Wenn jede der rund 30 000 Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland zwei Migranten gewinnen könne, sollten 60 000 ein realistisches Ziel sein, sagte der neue DFV-Präsident Hartmut Ziebs am Freitag der Nachrichtenagentur dpa bei einer Pressekonferenz zur Rettmobil in Fulda. Dort startet in zwei Monaten die dreitätige internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität.

"Wir gehen schon in einigen Städten auf die Flüchtlinge zu und sprechen sie gezielt an, zum Beispiel bei Sprachkursen, um sie auf die Feuerwehr aufmerksam zu machen. Das wollen wir nun flächendeckend hinbekommen", erklärte Ziebs sein Ziel. Seit dem Beginn der Initiative in diesem Winter seien schon mehr als 100 Migranten als neue Mitglieder in Feuerwehren und Jugendfeuerwehren begrüßt worden.

Auch das Deutsche Rote Kreuz will Neuankömmlinge in Deutschland als Helfer gewinnen. "Da sind wir auf dem gleichen Weg", sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter in Fulda. Ein Dutzend Helfer des syrischen Roten Halbmonds, die als Flüchtlinge hergekommen seien, hätten sich schon angeschlossen. Diese Teilhabe sei ein guter Weg für eine gelingende Integration in die deutsche Gesellschaft.

Für die 16. Auflage der Messe vermeldet der Veranstalter einen Aussteller-Rekord. Erstmals kämen mehr als 500 Aussteller auf die Leistungsschau vom 11. bis 13 Mai. Im Vorjahr seien es - auch wegen der Konkurrenz einer anderen Messe - 473 Aussteller gewesen. Verantwortlich für den weiter wachsenden Erfolg des Branchentreffs seien die drei Säulen: Fachmesse, Fort- und Weiterbildung und Mobilität. Mehr als 25 000 Besucher werden zur Messe erwartet.

Großschadenslagen wie das schwere Zugunglück im Februar im bayerischen Bad Aibling zeigten, wie wichtig ein leistungsstarkes Rettungswesen sei, sagte Messe-Mitorganisator Manfred Hommel. Um die Mitglieder von Hilfsorganisationen zu schulen, stünden wieder zahlreiche Workshops, Fortbildungen und Vorträge auf dem Programm. Besucher können im Außen- und Off-Road-Bereich Fahrsicherheitsübungen und die Vorführungen von Hilfsorganisationen beobachten.

dpa


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