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Prozesse

Frau soll Männer mit K.O.-Tropfen betäubt und ausgeraubt haben

Die Einladung der zierlichen Frau auf ein Getränk wollten auch in Frankfurt Männer nicht ausschlagen: Nun steht die 37-Jährige vor dem Landgericht Hannover, weil sie ihre Theken-Bekanntschaften danach mit K.
Die Frau soll Männer betäubt und ausgeraubt haben.

Die Frau soll Männer betäubt und ausgeraubt haben.

© Julian Stratenschulte

Hannover/Frankfurt. O.-Tropfen betäubt und ausgeraubt haben soll. Die ehemalige Chemie- und Medizinstudentin machte sich nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft stets mit einer ähnlichen Masche an ihre männlichen Opfer heran, sei es in Hannover, Hamburg, Frankfurt, Dortmund oder Berlin. Nach dem Anstoßen nahm der Abend für die benebelten Männer dann aber nicht den vielleicht erhofften Verlauf.

Häufig steuerte die Angeklagte mit ihren Disco-Bekanntschaften deren Wohnungen an. Dort soll sie unter anderem EC-Karten, Uhren, Bargeld, Handys und Laptops gestohlen haben. Auch eine Bassgitarre im Wert von 15 000 Euro fehlte anschließend. Manche Männer lotste die 37-Jährige nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft auch direkt zum Geldautomaten. Ein Opfer soll sie benebelt auf einer Parkbank zurückgelassen haben. "Der Geschädigte fühlte sich nach dem Getränk wie in Trance", beschrieb der Staatsanwalt den Fall aus Frankfurt am Donnerstag beim Prozessauftakt.

Die 37-Jährige, die sich wegen schweren Raubes verantworten muss, bestreitet, die Männer betäubt zu haben. Ihr Verteidiger Andreas Behnke sagte in einer Prozesspause: "Sie wird nicht gestehen, dass hier K.O.-Tropfen verwendet wurden."

Am ersten Verhandlungstag schilderte die kleine, zierliche Frau ausführlich ihre Lebensgeschichte und kämpfte dabei immer wieder mit den Tränen. Geboren in Ghana, sei sie mit der Mutter und ihrer behinderten Schwester im Alter von sieben Jahren nach Südafrika gezogen, wo der Vater lebte. Zitternd berichtete sie von sexuellen Übergriffen des Onkels und von einer Gruppenvergewaltigung. Ende 1997 kam sie gemeinsam mit ihren Eltern nach Hannover, weil der Vater hier seine Dissertation schreiben wollte.

Für den Prozess sind insgesamt neun Verhandlungstage angesetzt. Nach bisheriger Planung könnte das Urteil am 7. Mai gefällt werden.

dpa


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