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Natur

Forstwirte beklagen Buchensterben in den Mittelgebirgen

Eine von Insekten und Pilzen ausgelöste Krankheit bedroht alte Buchenwälder in den Mittelgebirgen. Infizierte Buchen gebe es zurzeit in nordhessischen Wäldern, im Solling, im Ostharz sowie im Sauerland, sagte Michael Habermann von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen.
Ein Zunderschwamm wächst an einer Buche.

Ein Zunderschwamm wächst an einer Buche.

© Uwe Zucchi/Archiv

Göttingen/Kassel. Das Institut ist auch für Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zuständig. Bäume im Flachland seien in der Regel nicht betroffen.

Das Buchensterben trat bisher in Wellen auf. Im Sommer 2000 erkrankten unter anderem Wälder in der Eifel, im Sauerland sowie in den belgischen Ardennen. Forscher vermuten, dass der Klimawandel die Schädigung der Bäume begünstigt. Buchen, aber auch Eichen hätten Probleme mit Witterungsextremen wie viel zu warmen Wintern und Starkregen im Sommer. Wissenschaftler empfehlen, sich auf die Situation einzustellen und die Pflegekonzepte im Wald anzupassen. Möglicherweise dürfe man Buchen nicht mehr so alt werden lassen.

Die Krankheit wird zunächst von Schildläusen ausgelöst, die an der Rinde saugen. Über die Saugstellen infizieren sich die Buchen mit Pilzsporen. Durch die Verletzungsstellen dringen Borkenkäfer ein. An den Bohrlöchern bilden sich austerförmige Zunderschwamm-Pilze.

dpa


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