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Formale Gründe: Prozess um Kuh-Attacke muss neu aufgerollt werden

War Kuh Verona wirklich schuld am Tod einer Frau in Mittelhessen? Mit dieser Frage muss sich das Amtsgericht Dillenburg erneut beschäftigen. Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) hob ein Urteil auf, das die Kuh-Halterin 2013 wegen fahrlässiger Tötung zu 2700 Euro Geldstrafe auf Bewährung verurteilt hatte.

Frankfurt/Dillenburg. Nach Überzeugung der Amtsrichter hatte ihre Kuh Verona eine 57 Jahre alte Spaziergängerin tödlich verletzt. Dagegen war eine sogenannte Sprungrevision eingelegt worden - das Landgericht wurde übersprungen und gleich das OLG angerufen.

Das OLG sah formale Mängel: Das Amtsgericht habe die Einlassung der Angeklagten nicht vollständig wiedergegeben, sagte ein Sprecher. Die OLG-Richter hätten keine ausreichende Grundlage für eine Beurteilung gehabt. Der Prozess müsse erneut vor den Amtsrichtern verhandelt werden - mit völlig offenem Ausgang.

Verona war im August 2011 ausgerissen und tagelang frei herumgelaufen. Ihr Kalb brachte sie in dieser Zeit zur Welt. Die Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, wurde tot auf einer Wiese gefunden. Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, ob wirklich die Kuh schuld am Tod der Frau war oder ein anderes Tier. Über die Auslegung von Spuren waren Experten uneins. Für die Verteidigung war damit die Täterschaft nicht zweifelsfrei bewiesen.

dpa


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