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Ferienbeginn in Hessen: Reisewelle am Wochenende erwartet

Schule aus und ab in den Urlaub: Mehr als 800 000 Schüler in Hessen sind am Freitag nach der Zeugnisvergabe in die sechswöchigen Sommerferien entlassen worden.
Die hessischen Schüler freuen sich über sechs Wochen Ferien.

Die hessischen Schüler freuen sich über sechs Wochen Ferien.

© Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt/Main. Verkehrsexperten erwarten für den Ferienbeginn ein "heißes Wochenende". Denn neben Hessen starten am Freitag auch Rheinland-Pfälzer und Saarländer in die großen Ferien. Ferien sind seit kurzem auch in Niedersachsen und Bremen.

Für Autourlauber wird der Start in die Ferien wohl erstmal zur Geduldsprobe. Weil auch in anderen Bundesländern in Nord- und Ostdeutschland eine zweite Reisewelle heranrollt, wird es auf allen Autobahnen in Richtung Süden sowie an den Küsten von Nord- und Ostsee voll, wie der ADAC mitteilt. Auch die vielen Baustellen auf Autobahnen werden den Verkehr immer wieder stoppen.

In Hessen sind besonders die Verkehrsadern A3, A4, A5 und die A7 als wichtige Nord-Süd-Verbindung betroffen. Sie zählen mit zu den staureichsten Strecken, wie der ADAC prognostiziert. Das Straßen- und Verkehrsmanagement von Hessen Mobil berichtete am Nachmittag von "leicht erhöhtem Verkehr" auf den Autobahnen. Vor allem die A5 sei stark befahren zwischen Frankfurt und dem Gambacher Kreuz. Der ADAC zählte bereits am späten Nachmittag mehr als 40 Staus in Hessen. Und auch außerhalb der Landesgrenzen wird es voll. "Fast ganz Europa ist nun auf Achse", sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzl.

Auf dem Frankfurter Flughafen herrschte am Freitag Hochbetrieb - es war einer der verkehrsreichsten Tage des Jahres auf Deutschlands größtem Airport. Geplant waren 1400 Starts und Landungen, der Flughafenbetreiber Fraport erwartete mehr als 220 000 Passagiere. Bis zum Nachmittag lief alles reibungslos.

Nach Angaben des Reiseveranstalters Tui zeigt eine Analyse, dass Spanien nach wie vor das beliebteste Urlaubsziel ist. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Türkei und Griechenland. Über die Hälfte der Tui-Urlauber aus Hessen reise in eines der drei Mittelmeer-Länder. Damit bleibt die Top 3 im Vergleich zum Vorjahr gleich.

Wer zu Hause bleibt, den erwartet in Hessen kein Traum-Wetter. Die jüngste Hitzewelle ist vorüber, es werden nicht mehr als 24 Grad erwartet. Nun entwickelt sich ein Sturmtief, das am Samstag Hessen treffen soll. "Spaziergänge und Zeltlager in Wäldern sollten in den betreffenden Gebieten am Samstag unbedingt vermieden werden", riet Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst. Selbst Autofahrten durch Laubwälder und Alleen könnten gefährlich werden.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) wünscht den Schülern schöne Ferien: "Viele haben sich den heutigen Tag sehnsüchtig herbeigewünscht - endlich ist das Schuljahr zu Ende und die wohlverdienten Sommerferien stehen vor der Tür. Zeit, um mit der Familie in den Urlaub zu starten oder zu Hause das hoffentlich gute Wetter im Freibad zu genießen."

Lorz gratulierte allen Absolventen von Förder-, Haupt-, Berufs- und Realschulen und den Oberstufenschülern mit Fachhochschulreife oder Abitur. Gleichzeitig dankte er den Lehrern, die in Ruhestand gehen: "Sie haben ihren Schülerinnen und Schülern viele wertvolle Impulse und Erfahrungen mit auf den weiteren Lebensweg gegeben."

Die Schulpolitik des zu Ende gegangenen Schuljahre stand ganz im Zeichen des Bildungsgipfels. Lorz und die schwarz-grüne Koalition hatten damit eine Einigung auf die Entwicklung des Schulsystems für zehn Jahre erreichen wollen. Der Kompromiss scheiterte aber. Für die Opposition und Vertreter von Schülern, Lehrern und Eltern gingen die Zugeständnisse der Koalition nicht weit genug. Trotzdem will Lorz einige Vorschläge des Gipfels umsetzen.

Größte Neuerung im hessischen Schulsystem ist der neue "Pakt für den Nachmittag" in sechs Modellregionen. Dabei soll eine verlässliche Betreuung von Grundschülern bis 15 oder sogar 17 Uhr erprobt werden, bei der Land und Kommunen zusammenarbeiten.

dpa


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