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Wissenschaft

Extrem-Tiefflüge: "Rosetta" soll nah an "Tschuri" heran

Die spektakuläre "Rosetta"-Mission im All soll dieses Jahr zu Ende gehen. Gesteuert wird die Raumsonde vom europäischen Satelliten-Kontrollzentrum in Darmstadt aus. Dort gibt es so viel zu tun wie noch nie.
Eine Aufnahme des Kometen «Tschuri», die von der Raumsonde «Rosetta» gemacht wurde.

Eine Aufnahme des Kometen «Tschuri», die von der Raumsonde «Rosetta» gemacht wurde.

© ESA/Archiv

Darmstadt. Bei Extrem-Tiefflügen soll die Raumsonde "Rosetta" den Kometen "Tschuri" aus noch nie dagewesener Nähe unter die Lupe nehmen. Kurz vor Ende der spektakulären Mission im September werde sich die Sonde bis auf einen Kilometer an den Brocken heranwagen, sagte am Dienstag Paolo Ferri, Chef des Flugbetriebs bei der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt, von wo aus "Rosetta" gesteuert wird. Der Komet entferne sich wieder von der Sonne und sei deshalb nicht mehr so aktiv, so dass sich die Sonde heranwagen könne. "Wenn alles klappt, wird sich "Rosetta" Ende September auf "Tschuri" niederlassen", sagte Ferri. "Dann verlieren wir den Kontakt."

Die Kometen-Jägerin hatte sich 2004 auf den Weg gemacht und das Mini-Labor "Philae" an Bord zu "Tschuri" gebracht. Nach zehnjähriger Reise war "Philae" im November 2014 auf dem Kometen gelandet. Von "Tschuri" wollen Wissenschaftler Informationen über die Anfänge des Sonnensystems bekommen, das vor 4,6 Milliarden Jahren entstand. Die "Rosetta"-Mission zählt zu den ambitioniertesten Projekten der Esa.

In Darmstadt hat Rolf Densing als neuer Esa-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Satellitenzentrums seine Arbeit aufgenommen. Der 56-Jährige kommt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - wie Esa-Chef Jan Wörner, der DLR-Chef war. Densing ist in Darmstadt Nachfolger von Thomas Reiter. Der 57-Jährige ist nach vier Jahren kommissarisch zum ESA-Technologiezentrum in den Niederlanden gewechselt und weiter für die bemannte Raumfahrt zuständig.

Für das Darmstädter Kontrollzentrum sind 2016 sechs Starts für verschiedene Weltraum-Missionen geplant, bei einem Start im Herbst gleich vier Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo. "Die Raumfahrt ist alltäglicher geworden", sagte Densing. "Ohne Satelliten gäbe es keinen Wetterbericht und keinen Flugverkehr." Zur Zeit seien 16 Satelliten im Flug, sagte Ferri. Ende 2016 dürften es 20 sein - "ein Allzeitrekord".

dpa


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