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Verkehr

Experten untersuchen kaputte Autobahnbrücke: Staus

Mainz/Wiesbaden (dpa) - Nach der Vollsperrung einer maroden Autobahnbrücke zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz bleibt ungewiss, wann der Verkehr wieder über den Rhein rollen kann.
Blick auf die Schiersteiner über den Rhein.

Blick auf die Schiersteiner über den Rhein.

© Boris Roessler/Archiv

Experten setzten am Donnerstag ihre Untersuchungen an dem Bauwerk fort. Zumindest ein Teilstück der A643 auf Mainzer Seite von der A60 bis zur Anschlussstelle Mainz-Mombach kurz vor der Brücke könnte zu Beginn der kommenden Woche wieder geöffnet werden, teilte das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium in Mainz mit. Um den Pendlerverkehr zu entlasten, hätten außerdem die Rheinfähren in der Nähe ihren Betrieb ausgeweitet.

Zehntausende Berufspendler im westlichen Rhein-Main-Gebiet sahen sich auch am Donnerstag einer Geduldsprobe ausgesetzt. Die Polizei berichtete von dichtem Verkehr auf den Straßen rund um Mainz und Wiesbaden. Auf der Alternativroute A60 von Mainz in Richtung Frankfurt bildeten sich kilometerlange Staus, ein Chaos wie am Mittwoch blieb aber aus. In den benachbarten Landeshauptstädten war stellenweise nichts mehr gegangen.

Viele Pendler hätten nun einen Zeitpuffer eingeplant oder seien auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen, sagte ein Sprecher der Polizei in Mainz. "Wir merken es", sagte ein Sprecher des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) am Morgen. Auch ein Sprecher der Deutschen Bahn berichtete von erhöhter Nachfrage. Mehr Züge seien bislang aber nicht unterwegs. "Wir fahren ganz normales Programm", sagte der Bahn-Sprecher. Der RMV-Sprecher sagte, es werde geprüft, ob der Takt für die S-Bahnen verkürzt und damit mehr Züge eingesetzt werden könnten. Dazu liefen Gespräche mit der Deutschen Bahn.

Aus Sicherheitsgründen darf das knapp 1,3 Kilometer lange Bauwerk zwischen Mainz und Wiesbaden auf unbestimmte Zeit nicht befahren werden. Die stark genutzte Schiersteiner Brücke war am Dienstagabend für den Verkehr gesperrt worden, weil sie sich um bis zu 30 Zentimeter gesenkt hatte. Bei Bauarbeiten hat sich nach Angaben der Straßenbehörden aus Hessen und Rheinland-Pfalz ein Pfeiler verschoben, die Ursache dafür ist bislang unklar. Auch ein Riss im Beton war festgestellt worden. Rund 90 000 Fahrzeuge rollten bislang Tag für Tag an dieser Stelle über den Rhein.

Statiker und andere Gutachter waren am Donnerstag vor Ort und schauten sich nach Angaben der Straßenbehörde Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz den Boden, den defekten Pfeiler und die Brücke selbst an. Über Umfang der Schäden und Dauer der Sperrung seien derzeit nach wie vor keine weiteren Aussagen möglich, sagte eine Sprecherin. Dies werde voraussichtlich erst Anfang nächster Woche der Fall sein.

Direkt neben der alten Brücke aus dem Jahr 1962 entsteht derzeit für mehr als 200 Millionen Euro eine komplett neue Brücke, das Projekt soll aber erst 2019 abgeschlossen sein. Die Reparaturarbeiten an der alten Brücke werden den Neubau aber nicht verzögern. Die Arbeiten gingen ganz normal weiter, versicherte ein Sprecher der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil in Wiesbaden. "Es gibt auf keinen Fall Beeinträchtigungen."

dpa


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