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Kriminalität

Erneut Geldautomat in Langgöns gesprengt

Immer wieder sorgen gesprengte Geldautomaten für Aufsehen - in Hessen und anderswo in Deutschland. Die Masche ist gleich: Mit Gas werden die Geldschränke in die Luft gejagt. Die Schäden sind gewaltig.
Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens.

Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens.

© Jens Wolf/Archiv

Langgöns. Im mittelhessischen Langgöns häufen sich Fälle von gesprengten Geldautomaten. Nun wurde erneut ein Gerät in die Luft gejagt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Automat sei mit Gas zur Explosion gebracht worden. Umherfliegende Trümmerteile schlugen in die Wand beim Eingang des Supermarkts ein. Von den Tätern fehlt jede Spur. Wie viel Geld die Täter erbeuteten, teilte die Polizei nicht mit. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

In Langgöns (Landkreis Gießen) ist es der vierte gesprengte Automat in drei Jahren, wie ein Polizeisprecher sagte. Vor der aktuellen Tat war am 8. April ein Automat im Vorraum einer Bankfiliale ausgewählt worden. Die Detonation war so heftig, dass die komplette Fensterfront aus dem Rahmen gedrückt wurde. Die Statik des Gebäudes musste sogar untersucht werden.

Das Muster bei den Sprengungen in Langgöns ist immer gleich: Mit eingeleitetem Gas werden die Geldschränke aufgesprengt. "Meist werden Automaten in Ortsrandlagen gewählt", sagte ein Polizeisprecher in Gießen. Die Täter suchten auch die Nähe zu Bundesstraßen oder Autobahnen, um schnell flüchten zu können. Neben Langgöns gab es kürzlich auch einen Fall im nur 25 Kilometer entfernten Fernwald.

Nach Angaben des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) wurde im vergangenen Jahr zehn Fälle von Geldautomaten-Sprengungen registriert. Bei fünf davon blieb es allerdings bei erfolglosen Versuchen. Zu aktuellen Zahlen des laufenden Jahres mache die Behörde grundsätzlich keine Angaben. Ein LKA-Sprecher sagte aber, dass die Beamten das Phänomen ins Visier genommen hätten: "Schließlich können auch Unbeteiligte zu Schaden kommen." Und die Schäden seien durch die Explosionen gewaltig und schwer abschätzbar.

Geldautomaten aufzusprengen versuchen Verbrecher im gesamten Bundesgebiet. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es unter anderem Fälle in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Im benachbarten Niedersachsen war es Mitte des Monats in Rastede bereits die 14. Tat dieser Art im laufenden Jahr, wie das LKA in Hannover mitteilte.

dpa


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