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Bewegung und Beschränkung - Werkschau von William Forsythe

Der langjährige Direktor des Frankfurter Balletts widmet sich der Wechselbeziehung zwischen Choreographie und Bildender Kunst. Bei seiner Ausstellung in Frankfurt ist auch der Besucher gefordert.
William Forsythe.

William Forsythe.

© Matthias Hiekel/Archiv

Frankfurt/Main. Eine interaktive Werkschau des vielfach ausgezeichneten Ballett-Choreographen William Forsythe zeigt das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) in einer neuen Ausstellung. Die Besucher werden dabei gefordert: Ohne Bewegung geht es nicht. Eröffnung ist heute Abend um 20 Uhr.

Es ist ein neues Kapitel im Schaffen Forsythes. Nachdem der langjährige Direktor des Frankfurter Balletts (1984 bis 2004) im Frühjahr die künstlerische Leitung seiner Forsythe Company abgegeben hat, widmet er sich nun verstärkt der Wechselbeziehung zwischen Choreographie und Bildender Kunst.

Dafür hat der aus New York stammende 66-Jährige allein 2015 mehrere raumfüllende Installationen entwickelt, die im MMK erstmals öffentlich präsentiert werden. Etwa den für die Ausstellung titelgebenden Parcours "The Matter of Fact". In diesem Raum hängen unzählige Ringe in verschiedenen Höhen von der Decke. Dazu gibt es eine Handlungsanweisung: "Nicht den Boden betreten". Die Besucher sollen sich an den Ringen entlanghangeln, um den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen, sagte der Amerikaner bei einem Presserundgang.

Forsythe sorgt mit seinen Installationen nicht nur dafür, dass die Besucher ihre körperlichen Grenzen kennenlernen, er zeigt auch die Folgen körperlicher Beschränkungen. Etwa wenn er dazu auffordert, einen Raum von nur 70 Zentimeter Höhe zu durchqueren. Dazu wurde die Decke entsprechend abgesenkt, so dass man sich nur kriechend oder robbend darunter hindurchzwängen kann. Eine "nicht nur physische, sondern auch psychische Belastung", wie MMK-Direktorin Susanne Gaensheimer erläutert.

Das spektakulärste Werk dieser Schau ist aber bereits 15 Jahre alt. Eine riesige Videoleinwand, die per Computerschleifen und einer Kamera die vorbeikommenden Besucher skurril verformt. Wenn mehrere Menschen gleichzeitig darauf zu sehen sind, entstehen Choreographien von abstrakter Faszination und Schönheit.

Forsythe und der Kurator Mario Kramer haben für diese Werkschau zudem 30 Arbeiten aus der ständigen Sammlung des Hauses ausgewählt, die sie zu den Installationen in Beziehung setzen. "So wird das MMK zu einem Museum in Bewegung", sagt der Kurator. Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar zu sehen.

dpa


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