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Unfälle

Absturz eines Kleinflugzeugs: Ursache weiter unklar

Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs mit einem Toten bei Escherode im Kreis Göttingen haben die Ermittler ihre Arbeit am Unglücksort abgeschlossen. Es werde allerdings sechs bis acht Wochen dauern, bis es einen ersten Zwischenbericht über die Ursache des Absturzes gebe, sagte der Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), Germout Freitag, der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" am Samstag.
Das Waldgebiet um Nieste wurde mit großem Aufwand abgesucht.

Das Waldgebiet um Nieste wurde mit großem Aufwand abgesucht.

© Uwe Zucchi

Escherode. Der Großteil der 17 Flugunfallexperten der BFU sei mit der Untersuchung des Germanwings-Absturz in Frankreich beschäftigt.

Bei dem Absturz des Kleinflugzeugs am Karfreitag war der Pilot ums Leben gekommen. Aufgrund der gefundenen Papiere sei davon auszugehen, dass es sich um den 67 Jahre alten Flugzeugbesitzer aus Thüringen handelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Maschine war am Morgen gegen 9.00 Uhr vom Flughafen Kassel-Calden gestartet. Etwa 15 Minuten später stürzte sie zwischen Nieste und Kleinalmerode südlich einer Landesstraße in dicht bewaldetem Gebiet ab. Zum Zeitpunkt des Absturzes war Zeugen zufolge dichter Schneefall aufgekommen.

Etwa eine Stunde nach dem Start begann bei dichtem Nebel eine groß angelegte Suchaktion. Mehrere Hubschrauber und eine Wärmebildkamera wurden eingesetzt. Am Boden suchten Einsatzkräfte der Polizei aus Göttingen und Nordhessen zusammen mit etwa 100 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus den Kreisen Göttingen, Werra-Meißner und Kassel nach dem Flugzeug. Am Nachmittag wurden das Wrack und der Tote gefunden, nachdem die Fliegerstaffel Egelsbach die Maschine entdeckt hatte.

dpa


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