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Prozesse

39-Jähriger im Prozess um "Mord ohne Leiche" vor Gericht

Im Februar vergangenen Jahres meldete ein heute 39-Jähriger aus Schlangenbad (Rheingau-Taunus-Kreis) seine Ehefrau als vermisst. Bei der Vernehmung durch die Polizei verwickelt sich der Mann in Widersprüche und tischt den Ermittlern unterschiedliche Versionen über das Verschwinden der 37-Jährigen auf.
Hinweistafel im Wiesbadener Landgericht.

Hinweistafel im Wiesbadener Landgericht.

© Fredrik von Erichsen

Wiesbaden. Die Leiche der Frau wurde bis heute nicht gefunden. Weil die Vielzahl der falschen Angaben den Mann aber belasten, muss er sich vor dem Landgericht Wiesbaden vom heutigen Montag an wegen Totschlags verantworten.

Auf Bildern der Überwachungskamera des Hauses in Schlangenbad ist die Frau laut Staatsanwaltschaft das letzte Mal Mitte Februar 2014 lebend zu sehen. Nach Aussagen des Ehemannes habe die 37-Jährige an dem Abend eine Angstattacken bekommen, erklärte ein Sprecher der Anklagebehörde. Um sie zu beruhigen, sei das Ehepaar nach Eltville gefahren und am Rhein spazieren gegangen. Die Frau sei dann plötzlich ins Wasser gesprungen und weggeschwommen. Eine Vermisstenanzeige soll der Mann nach Angaben des Sprechers aber erst gestellt haben, als er nach einer geschäftlichen Auslandsreise zurückgekehrt war.

In einer weiteren Aussage habe der Mann angegeben, die 37-Jährige habe Tage nach dem Verschwinden noch Geld mit ihrer EC-Karte abgehoben und sei beim Einkaufen gewesen. Auf den Bildern der Überwachungskamera der Bank sei sie aber nicht zu sehen gewesen, sagte der Sprecher. Der Mann soll aber im Internet recherchiert haben, wie lange solche Bilder gespeichert werden. Zudem habe er die Festplatte der Überwachungskamera seines Hauses in Schlangenbad gelöscht. Die Bilder konnten aber wiederhergestellt werden.

Das Wiesbadener Landgericht hat bislang zehn Verhandlungstage für das Verfahren angesetzt.

dpa


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