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Wettbewerbsbehörde kritisiert Sky-Übernahme

Murdoch-Imperium Wettbewerbsbehörde kritisiert Sky-Übernahme

Die Komplettübernahme des Pay-TV-Anbieters Sky durch den Medienkonzern 21st Century Fox könnte laut der britischen Wettbewerbsbehörde die öffentliche Meinung gefährden. Eine endgültige Entscheidung der Regulierer steht noch aus.

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Der amerikanische Medienmogul Rupert Murdoch will Sky übernehmen.

Quelle: AP

London. Die geplante Übernahme des Fernsehkonzerns Sky durch Twenty-First Century Fox ist nach Einschätzung der britischen Wettbewerbsbehörde nicht im öffentlichen Interesse. Sie gäbe Rupert Murdoch und seiner Familie zu viel Kontrolle über die Nachrichtenmedien des Landes und damit zu viel Einfluss auf die öffentliche Meinung und die politische Agenda, erklärte die Vorsitzende der Prüfungskommission, Anne Lambert. Die vorläufige Entscheidung vom Dienstag geht bis zum 1. Mai dem zuständigen Staatssekretär für Kultur, Medien und Sport zu. Er trifft die endgültige Entscheidung.

Die von Murdoch und seiner Familie kontrollierte Twenty-First Century Fox besitzt schon einen Minderheitsanteil an Sky und möchte auch die übrigen 61 Prozent kaufen. Ein früherer Versuch, Sky zu übernehmen, war schon 2011 gescheitert. Damals erschütterte ein Skandal um von Murdochs britischen Zeitungen abgehörte Telefone das Land, und der Unternehmer zog sein Angebot zurück.

Von dpa/RND

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