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„The End of Meat“ – Koteletts sind böse

Kino „The End of Meat“ – Koteletts sind böse

Fleisch essen ist schlimm für die betroffenen Tiere, die Umwelt und die eigene Gesundheit. In der Dokumentation „The End of Meat“ (Kinostart: 14. September) versucht Regisseur Regisseur Marc Pierschel sein Publikum auf vegane Lebensweise einzuschwören. Zwischentöne fehlen dabei.

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Schaf ist Freund, nicht Food: In der Doku „The End of Meat“ wird versucht, den Zuschauer von veganer Lebensweise zu überzeugen.

Quelle: digital

Hannover. Der fast schon religiöse Eifer, mit dem mancher Veganer andere von seiner Lebensweise überzeugen will, ist anstrengend. Auch Autor und Regisseur Marc Pierschel ist davon infiziert. In seiner Doku „The End of Meat“, in der er sich auf die Suche nach einer Welt ohne Fleischkonsum begibt, existieren nur Gut und Böse. Zwischentöne lässt er nicht zu.

Im Labor erzeugtes Fleisch als wünschenswerte Alternative

Kritische Aspekte des Veganismus fehlen. Pierschel beschreibt ausführlich die aus seiner Sicht grundlegend negativen Auswirkungen des Fleischkonsums, also die oft tatsächlich skandalösen Zustände in der Massentierhaltung, die gesundheitlich negativen Aspekte des Fleischessens oder die schlimmen Folgen für Umwelt und Klima.

Dieser verdammenswerten Welt der Fleisch(fr)esser stellt Pierschel die heile Welt des Veganismus gegenüber. Er zeigt das glücksbringende Zusammenleben von Mensch und Tier auf idyllischen Höfen. Er stellt „Esther the Wonder Pig“ vor, ein fettes Hausschwein in Toronto, das mit 1,1 Millionen menschlichen Abonnenten Facebook-Star ist. Für den Regisseur ist künstlich mittels Genmanipulationen und Experimenten in Laboren erzeugtes Fleisch eine wünschenswerte Alternative. Für ihn gibt es nur böses Kotelett oder gutes Tofu. Esther das Wunderschwein wird’s freuen.

Von Ernst Corinth / RND

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