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Literaturfestival Berlin

Thilo Sarazzin verweigert Diskussion über Migrationsthemen

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin sollte beim Literaturfestival in Berlin über das Thema "Zukunft Deutschland" sprechen - er weigert sich aber, mit einem kritischen Gesprächspartner über Migrationsthemen zu diskutieren. Der Veranstalter behält sich vor, den früheren SPD-Finanzsenator auszuladen.
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Thilo Sarrazin will beim Literaturfestival in Berlin seinen Standpunkt über Migrationsthemen verbreiten, ohne darüber zu diskutieren.

Thilo Sarrazin will beim Literaturfestival in Berlin seinen Standpunkt über Migrationsthemen verbreiten, ohne darüber zu diskutieren.

© dpa

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin verweigert sich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin einer kritischen Diskussion seiner umstrittenen Migrationsthemen. Der Veranstalter, das Haus der Kulturen der Welt, teilte am Mittwoch mit, Sarrazin und sein Verlag hätten die Einladung eines kritischen Gesprächspartners aufs Podium abgelehnt. „Bleibt es bei dieser Haltung, wird die Veranstaltung bei uns nicht stattfinden“, sagte Intendant Bernd M. Scherer.

Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) hatte im Rahmen des Literaturfestivals am 25. September zum Thema „Zukunft Deutschland“ sprechen sollen. Das Haus der Kulturen der Welt halte die kritische Auseinandersetzung mit seinen „polemischen Thesen“ für notwendig, auch wenn sie völlig konträr zu Grundhaltung des Hauses seien, sagte Scherer. Durch Sarrazins ablehnende Haltung werde die gewünschte Form der Auseinandersetzung jedoch konterkariert. „Das können wir nicht tolerieren“, so der Intendant.

Sarrazin, früher Finanzsenator (SPD) in Berlin, sorgt immer wieder mit provokanten Thesen über Einwanderer für Aufsehen. Gegen seine Einladung auf das Festival hatte der Migrationsrat Berlin-Brandenburg Protest eingelegt.

dpa


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  • Adolf Sarazzin Frau Scholl – 31.08.10
    Ich stelle die These auf , das Deutsche Volk hat das Vorurteils - Gen. Das ist genau solch eine bekloppte Behauptung wie die von Herrn Dings , die Muslime und andere sonstwelche Völker oder Menschengruppen hätte das eine oder andere Gen , dass sie unüberwindlich von anderen unterscheiden würde .
    Dieser sogenannte Tabubrecher ist ein Hetzer und Populist - schlimm genug , dass so viele Menschen anscheinend verführbar und für rassistische Thesen einzunehmen sind !
    Wehret den Anfängen ! Keinen Finger breit den Rassisten , Volksverhetzern , Demagogen , Hasspredigern mit ihrer engstirnigen , vereinfachenden , dummen Unkenntnis .

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