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Havelland

Schloss Ribbeck nach Sanierung als Tourismuszentrum eröffnet

Das Schloss Ribbeck im Havelland ist nach dreijähriger Sanierung als Zentrum für Tourismus und Kultur wiedereröffnet worden.
Erste Besucher gehen durch den Garten des neu sanierten Schlosses Ribbeck im gleichnamigen Ort Ribbeck im Havelland. An diesem Wochenende, 04. bis 05. Juli, wird das Schlossareal nach mehrjähriger, knapp 5,6 Millionen Euro teurer Sanierung mit einem Festprogramm wiedereröffnet.

Erste Besucher gehen durch den Garten des neu sanierten Schlosses Ribbeck im gleichnamigen Ort Ribbeck im Havelland. An diesem Wochenende, 04. bis 05. Juli, wird das Schlossareal nach mehrjähriger, knapp 5,6 Millionen Euro teurer Sanierung mit einem Festprogramm wiedereröffnet.

© Michael Klug/ddp

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bezeichnete das durch den Dichter Theodor Fontane bekanntgewordene Anwesen am Sonnabend als einen „neuen kulturellen Höhepunkt“ für das Havelland. „Brandenburg, Fontane und der Birnbaum des Herrn von Ribbeck sind deutsches Kulturgut und strahlen touristisch weit aus“, sagte er. Schon jetzt locke der Mythos Ribbeck jährlich etwa 20.000 Besucher an.

Das Schloss war für rund 5,6 Millionen Euro aus Mitteln von EU, Bund, Land und Kommune denkmalgerecht saniert worden. Nach dem Umbau beherbergt das Schloss ein Museum, das sich der Zeit und dem Werk Fontanes widmet, sowie einen Festsaal, ein Restaurant und ein Hochzeitszimmer.

Theodor Fontane (1819-1898) hatte das Anwesen mit seinem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ aus dem Jahr 1889 weithin bekanntgemacht. Das neubarocke Schloss in seiner heutigen Form war im Jahr 1893 nach einem Brand auf den Grundmauern des älteren Hauses errichtet worden. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Seniorenheim genutzt. Der Landkreis Havelland als Eigentümer entschied 2005, die Sanierung des damals leerstehenden Ensembles in eigener Regie umzusetzen.

Um für das traditionsreiche Ribbeck zu werben, hatte Landrat Burkhard Schröder (SPD) im Herbst 2008 alle Bundesländer gebeten, einen Birnbaum für einen deutschen Birnengarten zu stiften. 13 Bundesländer sagten nach Angaben der Staatskanzlei bisher ihre Unterstützung zu, acht Bäume wurden bereits gepflanzt.

ddp


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