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Zeuge: Deutsche Bank hatte Ärger wegen Äußerungen Breuers

Prozesse Zeuge: Deutsche Bank hatte Ärger wegen Äußerungen Breuers

Die Deutsche Bank hatte nach Angaben ihres ehemaligen Chef-Juristen schon mehrmals Ärger wegen Äußerungen ihres früheren Chefs Rolf Breuer. Das Interview zur Lage der Mediengruppe Kirch im Jahr 2002, das die Bank letztlich mehr als 900 Millionen Euro Schadenersatz gekostet hat, sei nicht der erste Fall gewesen, sagte der ehemalige Leiter der Rechtsabteilung am Dienstag im Prozess gegen Breuer und vier weitere Top-Banker der Deutschen Bank vor dem Landgericht München.

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Rolf Breuer im Gerichtssaal des Landgerichts München I.

Quelle: Peter Kneffel

München. "Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass er etwas suboptimale Antworten gegeben hat." Ihm seien drei Fälle bekannt, in denen es gerichtliche Auseinandersetzungen um Aussagen von Breuer gegeben habe.

Breuer steht zusammen mit seinen Nachfolgern Josef Ackermann und Jürgen Fitschen sowie zwei weiteren Angeklagten wegen versuchten Prozessbetrugs vor Gericht. Die fünf Manager sollen nach einem abgestimmten Tatplan Richter getäuscht haben, um Schadenersatzzahlungen für die Pleite der Kirch-Gruppe von der Bank abzuwehren. Die Angeklagten bestreiten dies. Medienunternehmer Leo Kirch hatte Breuer und die Deutsche Bank sein Leben lang für die Pleite seines Konzerns verantwortlich gemacht. Mit dem Interview, in dem Breuer öffentlich die Kreditwürdigkeit Kirchs angezweifelt hat, habe er das Medienunternehmen in die Insolvenz getrieben.

dpa

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