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Zeitung: RRX soll von zwei Unternehmen betrieben werden

Bahn Zeitung: RRX soll von zwei Unternehmen betrieben werden

Um den Betrieb des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) ist offenbar eine Vorentscheidung gefallen. Nach Informationen der "Rheinischen Post" (Mittwoch) hat sich der Lenkungsausschuss der beteiligten fünf Verkehrsverbünde am Dienstag in Düsseldorf darauf geeinigt, dass mehrere Unternehmen zum Zuge kommen sollen.

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Computerzeichnung eines geplanten RXX-Zuges.

Quelle: Siemens/VRR/Archiv

Gelsenkirchen. Der deutsche Ableger des britischen Anbieters "National Express" solle nur zwei von drei Abschnitten des neuen Premium-Zugsystems übernehmen. Den Zuschlag für den dritten Abschnitt solle demnach ein anderer Anbieter erhalten, nicht aber die Deutsche Bahn.

Die Deutsche Bahn hatte sich im Vorfeld wenig Chancen ausgerechnet, weil die Ausschreibung fast ausschließlich über die Personalkosten entschieden würde. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wollte sich zu dem Ergebnis des Ausschusses nicht äußern. Eine Sprecherin sagte aber, dass noch die Vergabeausschüsse der fünf Verbünde zustimmen müssten. Beteiligt sind drei Verbünde aus NRW und je einer aus Hessen und Rheinland-Pfalz, weil zwei Linien bis Kassel und Koblenz führen.

Der Betrieb gilt zunächst für 15 Jahre. Der Auftrag umfasst 14,6 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Ziel ist es, den Takt im Ballungsraum Rhein-Ruhr-Gebiet von meist einer Stunde auf 15 Minuten zu verkürzen. Den Auftrag für den Bau und die Instandhaltung der Züge im Wert von 1,7 Milliarden Euro hat bereits Siemens erhalten.

dpa

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