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Yuan-Drehscheibe in Frankfurt hat Arbeit aufgenommen

Banken Yuan-Drehscheibe in Frankfurt hat Arbeit aufgenommen

Für deutsche Unternehmen ist der Handel mit China ab sofort leichter: Die Bank of China hat die Arbeit als Drehscheibe für Geschäfte mit dem Yuan (Renminbi) wie geplant in Frankfurt aufgenommen.

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Euro-Geldstücke liegen auf chinesischen Yuan-Geldscheinen.

Quelle: A. Burgi/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir haben unser Versprechen erfüllt: Die Clearing-Bank funktioniert", sagte der Geschäftsleiter der Niederlassung der Bank of China, Bernd Meist, am Montag in Frankfurt. Der Finanzplatz Frankfurt ist das erste Handelszentrum für die chinesische Währung in der Eurozone. Der Yuan ist bisher nicht frei handelbar.

Damit können Kunden aus Deutschland und dem gesamten Euroraum ihre Transaktionen in der chinesischen Währung schneller und kostengünstiger in Frankfurt abwickeln - einfach und bequem über ihre eigene Hausbank, wie die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V. betonte. Das soll den deutsch-chinesischen Handel antreiben.

Bisher mussten Renminbi-Währungsgeschäfte den Angaben zufolge in Hongkong in Dollar abgewickelt werden: "Bei Rechnungsstellung in Renminbi muss beispielsweise ein deutscher Importeur erst Euro in Dollar und dann Dollar in Renminbi tauschen. Dieser Umweg über den Dollar und die damit entstehenden Kosten werden künftig entfallen."

Meist betonte am Montag, dass bereits aus allen drei Säulen - Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken - Transaktionen durchgeführt worden seien: "Die Nachfrage ist beeindruckend."

dpa

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