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Wintershall legt Zahlen für 2013 vor

Energie Wintershall legt Zahlen für 2013 vor

Der Öl- und Gaskonzern Wintershall legt heute seine Geschäftszahlen für das Jahr 2013 vor. Die BASF-Tochter aus Kassel ist das größte auch international tätige Förderunternehmen Deutschlands mit einem großen Russlandgeschäft.

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Wintershall AG: Geschäfte in Russland.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Ungeachtet der Spannungen um die Krim hält das Unternehmen an dem Plan fest, mit dem russischen Gasriesen Gazprom im großen Umfang Unternehmensteile zu tauschen. Für einen 25-Prozent-Anteil an einem Erdgasfeld in Sibirien gibt Wintershall den bislang gemeinsam betriebenen Erdgashandel und das Geschäft mit Gasspeichern in Deutschland komplett in die Hände der Russen. Die von EU und Bundesregierung genehmigte Transaktion soll im Sommer abgeschlossen werden, wie ein Unternehmenssprecher in Kassel erklärte.

Zu Beginn dieses Jahres hatte sich Wintershall, das bereits 2012 Anteile an norwegischen Öl- und Gasfelder erworben hatte, zudem acht neue Erkundungslizenzen in Norwegen gesichert.

2012 hatte Wintershall einen Rekordgewinn in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erzielt. Der Umsatz war um 39 Prozent auf 16,7 Milliarden gestiegen. 2013 sollten Umsatz und Ergebnis und Umsatz erneut gesteigert werden.

Sollte der geplante Tausch der Vermögenswerte mit Gazprom gelingen, müssten nachträglich die Zahlen neu berechnet werden, da der Vertrag eine wirtschaftliche Rückwirkung zum 1. April 2013 vorsieht. 2012 hatten die an Gazprom abzutretenden Aktivitäten nach Firmenangaben einen Umsatz von 10 Milliarden Euro ausgemacht.

dpa

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