Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Wintershall-Chef sorgt sich um Deutsch-Russisches Verhältnis

Außenhandel Wintershall-Chef sorgt sich um Deutsch-Russisches Verhältnis

Der Chef des Öl- und Gaskonzerns Wintershall, Rainer Seele, zweifelt am Erfolg der Sanktionen gegen Russland und sorgt sich um die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.

Voriger Artikel
Metropolregion sucht Fachkräfte: Verständigung auf Ziele
Nächster Artikel
Helaba: Finanzplatz Frankfurt profitiert von China

Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender von Wintershall.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. "Die Sanktionen untergraben Putins Autorität nicht wie gewünscht. Im Gegenteil, das schweißt die Russen noch stärker zusammen", sagte Seele dem "Handelsblatt" (Mittwoch). Er sehe jedoch derzeit keine Alternativen zur Sanktionspolitik des Westens in der Ukraine-Krise. "Sobald es aber ernsthafte Fortschritte gibt, sollten Sanktionen auch wieder zurückgenommen werden."

Wintershall ist stark in Russland engagiert. Der Öl- und Gaskonzern fördert in Sibirien und handelt mit russischem Gas. Seele ist auch Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Seiner Meinung nach werden die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen durch die Ukraine-Krise nachhaltig belastet. "So wie ich es erlebe, wird es lange dauern, das Verhältnis wieder zu normalisieren", sagte er. Die Auftragsvergabe werde derzeit entweder stark verzögert oder chinesische Unternehmen erhielten den Vorzug.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr